EU-Schluss: Börsen stabilisieren sich

Von moneycab - 18:40

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Paris – Die europäischen Börsen haben sich am Mittwoch stabilisiert. Gemischt ausgefallene Konjunkturdaten aus den USA wirkten sich letztlich kaum auf die Märkte aus. Der EuroStoxx 50 schloss prozentual unverändert bei 2962,51 Punkten. Seit dem Zwischenhoch Ende Januar steht aber immer noch ein Minus von knapp 7 Prozent zu Buche. In Paris ging es für den Cac 40 um 0,01 Prozent auf 4117,79 Punkte nach oben, und der Londoner FTSE 100 stieg um 0,13 Prozent auf 6457,89 Punkte.

In den USA war die Beschäftigung im Privatsektor im Januar etwas schwächer als erwartet gestiegen. Die Stimmung im US-Dienstleistungssektor aber hatte sich zu Jahresbeginn etwas stärker als erwartet aufgehellt.

Europaweit besonders gefragt waren Bankentitel , die mit ING und ihren gut zwei Prozent Plus auch den stärksten Wert im EuroStoxx stellten. Die Credit Suisse hatte die Papiere der Niederländer auf ihre Empfehlungsliste gesetzt. Auch BBVA profitierten mit plus 1,39 Prozent von einem positiven Analystenkommentar. HSBC hatte geraten, die Papiere der Spanier überzugewichten. Analyst Carlo Digrandi erwartet, dass sich der Überschuss der Bank bis 2015 nahezu verdoppeln wird.

Schwächer zeigte sich derweil der Immobiliensektor – belastet von den Kursverlusten beim Schwergewicht Unibail-Rodamco nach Zahlen. Die UBS monierte den schwächeren Ausblick des auf Shopping-Center spezialisierten französischen Konzerns.

In der Schweiz setzten sich die Aktien von Swatch mit plus 3,94 Prozent auf 553,50 Franken an die Spitze des Swiss-Market-Index (SMI) . Der Uhrenkonzern hatte 2013 neben dem Umsatz auch die Ergebnisse auf neue Rekordwerte hochgeschraubt und die Vorgaben der Analysten deutlich übertroffen. Syngenta-Titel gingen dagegen am Index-Ende um rund dreieinhalb Prozent in die Knie. Der Gewinn des Agrochemiekonzerns war im vergangenen Jahr überraschend stark gesunken.

In London brachen die Titel des Finanzdienstleisters und Vermögensverwalters Hargreaves Lansdown am Ende des Leitindex um mehr als zehn Prozent ein. Dies war der grösste prozentuale Tagesverlust seit August 2011. Die Gewinnmarge des Unternehmens war im ersten Geschäftshalbjahr gesunken.  (awp/mc/pg)

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