Der Kurs des Euro hat sich am Donnerstagabend von seinen nach der Veröffentlichung von US-Konjunkturdaten erlittenen Verlusten wieder erholt.
Im Zusammenhang mit der Warnung des russischen Gas-Monopolisten Gazprom vor Lieferengpässen in Westeuropa hat sich die Internationale Energieagentur besorgt über die starke Abhängigkeit Europas von russischen Gaslieferungen gezeigt.
Die Kurse von US-Staatsanleihen haben am Donnerstag belastet von überraschend guten Konjunkturdaten leichter tendiert. Die Daten sind Händlern zufolge das erste Zeichen in der laufenden Woche, dass die US-Wirtschaft expandieren könnte.
Der Kurs des Euro hat sich am Freitagmorgen unter der Marke von 1,32 US-Dollar eingependelt. Die Gemeinschaftswährung kostete im frühen Handel 1,3170 Dollar.
Der US-Ölpreis hat sich am Freitagmorgen kaum bewegt. Ein Barrel der US-Sorte WTI zur Februar Auslieferung wurde im asiatischen Handel mit 60,55 Dollar gehandelt. Das waren zwei Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag.
Der amerikanische Telekomkonzern ATT hat für die geplante Übernahme seines Konkurrenten Bellsouth weitere Zugeständnisse gemacht.
Ein Gericht in New York hat am Donnerstag eine Sammelklage von Aktionären gegen die ZFS im Zusammenhang mit der Abspaltung der früheren Rückversicherungs-Tochter Converium im Jahre 2001 abgelehnt.
Der indische Stahlkonzern Tata Steel wird nach einem Zeitungsbericht sein Angebot für den Konkurrenten Corus möglicherweise erhöhen.
Die Stiftung hat ihren Anteil am Industriekonzern auf mehr als 25 Prozent erhöht. Der Stimmrechtsanteil der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung habe am 21. Dezember bei 25,1 Prozent gelegen.
Die niederländische Grossbank ABN Amro baut in den USA 900 Arbeitsplätze ab. Dies entspreche rund fünf Prozent der Belegschaft in Nordamerika, teilte ABN Amro am Donnerstagabend (Ortszeit) mit.
Der Pharmakonzern Schering ist jetzt offiziell in "Bayer Schering Pharma AG" aufgegangen. Die Eintragung in das Handelsregister sei wirksam geworden, teilte der Chemie- und Pharmakonzern Bayer am Freitag in Leverkusen mit.
Für den insolventen Handy-Hersteller BenQ Mobile liegt wenige Tage vor Ablauf der Schonfrist noch kein Angebot auf dem Tisch. "Es bestehen aber noch Chancen".
Der französische Unternehmer Francois Pinault wird einem Pressebericht zufolge in Kürze ein feindliches Übernahmeangebot in Höhe von 70 Millionen Euro für den Versorger Suez vorlegen.
Die Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) erwartet für dieses Jahr einen Anstieg ihres Nettogewinns um 26 Prozent. Das sagte Jiang Jianqing, der Vorstandsvorsitzende von Chinas grösster Bank.
Im Zusammenhang mit dem Handelsembargo der Vereinten Nationen (UN) gegen den Irak ermittelt die Münchner Staatsanwaltschaft gegen den Linde-Konzern. Geprüft werde ein Verstoss des Gasherstellers gegen das Aussenwirtschaftsgesetz.
Die Aktien der Actelion Ltd pendeln nach anfänglichen Gewinnen nun mit dem Gesamtmarkt um das Vortagesniveau.
Das seit April 2006 neu berechnete Konjunkturbarometer der Konjunkturforschungsstelle KOF der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) hat im Dezember 2006 einen Stand von 1,60 Punkten erreicht.
Das Jahr 2006 wird für die Schweizer Uhrenindustrie erneut ein Rekordjahr. Die Uhrenexporte dürften um 10% auf rund 13,5 Mrd CHF steigen. Die Aussichten bleiben rosig. Auch 2007 wird mit einem Anstieg um rund 10% gerechnet.
Schweizer Banken haben ein profitables Jahr hinter sich: UBS und Credit Suisse (CS) werden zusammen einen Gewinn von mehr als 20 Mrd CHF ausweisen. Dieses Wachstum wird sich auch im 2007 fortsetzen - wenn auch in einem gemächlicheren Tempo.
Apple hat die Geschäftszahlen für 2006 verspätet bei der amerikanischen Börsenaufsicht eingereicht und den Untersuchungsbericht über zusätzlichen Kosten für die Aktienoptionen der vergangenen Jahre vorgelegt.
Die SWX Swiss Exchange und die virt-x haben im Börsenjahr nach provisorischen Zahlen den Umsatz weiter erhöht. Die Wertpapierumsätze sind im abgelaufenen Jahr gegenüber 2005 um 36,5% auf 1'978'422 (VJ 1'448'835) Mio CHF gestiegen.
Der US-Ölpreis ist am Freitag gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar kostete am frühen Nachmittag 60,31 Dollar.
Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat rund 86,5 Millionen eigene Aktien eingezogen und damit sein Grundkapital reduziert.
Der Referenzkurs des Euro ist am Freitag gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3170 (Donnerstag: 1,3173) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7593 (0,7591) Euro.
Die Deutsche Börse will nach dem Scheitern der Fusion mit der Euronext aus eigener Kraft überdurchschnittlich wachsen. Dies sei zwar ein Rückschlag für Europa gewesen, nicht aber für die Deutsche Börse als Unternehmen.
Die grafische Branche ist im dritten Quartal 2006 nicht in Schwung gekommen: Trotz der guten Wirtschaftslage bewertete eine Mehrheit der Betriebe die Ertragslage im Vergleich zum Vorquartal negativ.
Der Kurs des Euro ist im Freitagsverlauf zum Jahresausklang leicht gestiegen. Die Gemeinschaftswährung kostete am späten Nachmittag 1,3170 Dollar.