Detroit- Das Überleben des schwedische Autobauers Saab durch einen Verkauf an den niederländischen Sportwagenhersteller Spyker Cars steht weiter auf Messers Schneide. Allerdings besteht der bisherige Mutterkonzern General Motors (GM) nicht mehr auf einer Abwicklung bis zum Jahresende. Offiziell hiess es zwar bei GM, es gebe keine Fristverlängerung.
Washington - Der US-Autofinanzierer GMAC wird jetzt mehrheitlich von der US-Regierung kontrolliert. Durch die Umwandlung von im Mai erworbenen Vorzugsaktien in Stammaktien steige der vom Staat gehaltene Anteil von bislang 35% auf 56%, teilte das US-Finanzministerium mit. Zugleich erhält GMAC eine weitere Finanzspritze der Regierung über 3,8 Mrd Dollar.
New York - Der wegen Milliardenbetrugs zu 150 Jahren Haft verurteilte New Yorker Aktienbroker Bernard Madoff ist nach einer Einweisung auf die Krankenstation wieder in seiner Zelle. Er sei wegen Bluthochdrucks behandelt worden, sagte eine Sprecherin der für die US-Bundesgefängnisse zuständigen Behörde in Washington am Mittwoch.
New York - Das Gebäude der US-Technologiebörse Nasdaq in New York ist Medienberichten zufolge wegen eines verdächtigen Pakets evakuiert worden. Das Paket befinde sich in einem von der Polizei bereits zuvor verdächtig klassifizierten Fahrzeug, das am Times Square abgestellt sei, berichtete ein Reporter des TV-Senders "CNBC" am Mittwoch.
Paris - Die wenigen geöffneten europäischen Börsen dürften am Donnerstag mit Gewinnen in den letzten und zugleich verkürzten Handelstag dieses Jahres starten. In Frankreich wird der CAC-40-Index von Finspreads um 0,34 Prozent höher erwartet, der FTSE 100 dürfte mit 0,36 Prozent im Plus eröffnen. Zahlreiche Börsenplätzesind am Silvestertag geschlossen.
Reykjavik - Nach dem Zusammenbruch ihrer Banken müssen die Isländer Milliardenschulden zurückzahlen: Das isländische Parlament hat der Rückzahlung von 3,8 Mrd Euro an Grossbritannien und die Niederlande zugestimmt. Das entsprechende Gesetz sieht in den kommenden 14 Jahren die schrittweise Zahlung der Milliardensumme an die beiden Hauptgläubiger vor.
New York - Der Euro hat sich im späten Handel am Mittwoch von einem neuerlichen Rückschlag erholt und über der Marke von 1,43 Dollar stabilisiert. Am Devisenmarkt habe sich der Handel vor allem auf den Dollar-Yen konzentriert, berichten Währungshändler. Der Euro sei vor allem durch diese Yen-Schwäche zum Dollar mit nach unten gezogen worden.
London - Freundliche Vorgaben haben den wenigen geöffneten europäischen Börsen am Donnerstag zu leichten Gewinnen verholfen. In Frankreich kletterte der CAC-40-Index um 0,31% auf 3.947,71 Zähler und der Londoner FTSE 100 stieg um 0,41% auf 5.420,02 Punkte. Zahlreiche Börsenplätze wie Frankfurt, Madrid, Mailand, Prag, Rom, Wien und Zürich sind geschlossen.
Hong Kong - Der russische Aluminiumproduzent Rusal will seine Aktien in einer Spanne von 9,10 bis 12,50 Hong-Kong-Dollar je Anteilschein anbieten. Der Gang an die Börse in Hong-Kong und Paris solle am 27. Januar erfolgen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Rusal könnte damit zwischen 1,87 und 2,58 Milliarden Dollar erlösen.
München Nach dem Milliarden-Desaster der BayernLB erwartet CSU-Chef Horst Seehofer, dass die schwer angeschlagene Bank die öffentlichen Finanzhilfen zurückzahlen wird. "Wir haben nach wie vor die Strategie, dass wir zwar jetzt geholfen haben, aber dass wir natürlich so bei der BayernLB wirtschaften wollen, dass wir diese Hilfe auch wieder zurückbekommen."
Seoul - Nordkorea verbietet seinen Bürgern und Ausländern ab 2010 in fremden Währungen zu bezahlen. Das berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap und zitierte chinesische TV-Sender. Der nordkoreanische Won solle die einzige Währung zum Bezahlen auf Flughäfen, in Hotels und in allen Geschäften sein.
Zürich - Reisende in die USA werden auch an den Schweizer Flughäfen bis nach Neujahr strenger kontrolliert. An den Flughäfen in Zürich-Kloten und Genf-Cointrin gelten die zusätzlichen Sicherheitmassnahmen wegen des versuchten Anschlages von Detroit bis Montag. Die ursprünglich auf vier Tage angesetzten Massnahmen wurden um weitere vier Tage verlängert.
Zürich - Das Schweizer Börsenjahr 2009 geht als starker Jahrgang in die Annalen ein - Krise hin oder her. Es lässt sich grob in zwei Phasen unterteilen: Phase I brachte ein Absacken des SMI um rund 1`500 Punkte bis anfangs März, Phase II einen kontinuierlichen Anstieg bis zum Jahresende, welcher nur im Frühsommer durch eine kürzere Seitwärtsphase unterbrochen wurde.
Zürich - Das Schweizer Börsenjahr 2009 geht als starker Jahrgang in die Annalen ein - Krise hin oder her. Es lässt sich grob in zwei Phasen unterteilen: Phase I brachte ein Absacken des SMI um rund 1`500 Punkte bis anfangs März, Phase II einen kontinuierlichen Anstieg bis zum Jahresende, welcher nur im Frühsommer durch eine kürzere Seitwärtsphase unterbrochen wurde.
Die einstelligen Jahre des dritten Jahrtausends gehen zu Ende. In den Medien machte die Einschätzung der Jahre 2000-2009 als das "verlorene Jahrzehnt" die Runde. Verloren ist aber nur, was man aufgibt. Es gibt genügend Gründe zur Freude, zum Staunen und zur Dankbarkeit.
Zürich - Der chinesische Ölriese Petrochina ist das Unternehmen mit dem weltweit grössten Börsenwert. Der Konzern führt mit einer Kapitalisierung von 347,4 Mrd USD die Rangliste des Magazins "Stocks" für 2009 an. Wertvollste Schweizer Firma bleibt Nestlé. Petrochina verwies im zu Ende gehenden Jahr den US-Ölkonzern ExxonMobil wieder auf den zweiten Rang.
New York - Die Ölpreise sind am Donnerstag leicht gestiegen. Ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete zuletzt 79,65 Dollar. Das waren 0,37 Dollar mehr als am Vortag. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 0,32 Dollar auf 78,35 Dollar. Das kalte Wetter und der dünne Handel seien für den Preisanstieg verantwortlich.
Zürich - Der Schweizer Franken hat am letzten Tag des Jahres 2009 zum Euro nochmals etwas zugelegt. Kurz vor 12 Uhr erreichte das Währungspaar Euro/Franken bei 1,48315 einen neuen Tiefststand seit dem Beginn der SNB-Interventionen im vergangenen März. Um 13.10 Uhr notierte das Paar dann wieder etwas höher bei 1,4841.
Bern - Die Festtage haben den Pöstlern viel Arbeit beschert: In den beiden Festtagswochen verarbeitete die Post täglich bis zu 20 Mio Briefe. Das sind doppelt so viele wie an einem normalen Tag. Die Schweizer Bevölkerung habe somit etwa gleich viel Weihnachtspost verschickt wie im Vorjahr, teilte die Schweizerische Post am Donnerstag mit.
Turin - Der Absatz des italienischen Luxussportwagenbauers Maserati ist 2009 massiv eingebrochen. Im Gesamtjahr werde der Absatz um 40 Prozent sinken, sagt Maserati-Chef Harald Wester dem Magazin "Auto Motor und Sport". Nach dem Absatzrekord von 8600 Autos im Jahr 2008 bedeutet dies einen Rückgang auf rund 5.200 verkaufte Wagen.
Paris - Die wenigen geöffneten europäischen Handelsplätze haben sich am Donnerstag mit leichten Gewinnen aus dem verkürzten Handel verabschiedet. Sie trugen damit zur insgesamt erfreulichen Bilanz des Börsenjahres 2009 bei. Von den am letzten Tag des Jahres geöffneten Handelsplätzen schloss der Londoner FTSE 100 bei 5.412,88 Zählern und damit um 0,28% fester.
Washington - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche deutlich stärker als erwartet gesunken. Die Zahl sei um 22.000 auf 432.000 gefallen, teilte das US-Arbeitsministerium mit. Volkswirte hatten mit 460.000 Erstanträgen gerechnet. Der Vorwochenwert wurde von 452.000 auf 454.000 nach oben revidiert.
Frankfurt am Main - Der Euro ist am Donnerstag belastet von positiv ausgefallenen Daten zum US-Arbeitsmarkt unter 1,44 Dollar gefallen. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,4380 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor noch auf 1,4406 Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6942 Euro.
Washington - Die US-Zeitungskrise zwingt die konservative "Washington Times" zu drastischen Einschnitten: Das seit lange angeschlagene Hauptstadt-Blatt entlässt Dutzende Reporter, Redakteure und Fotografen, wie die "Washington Post" berichtete. Die Sport- und Lokalteile würden als eigenständige Teile der 27 Jahre alten Zeitung aufgegeben.
New York - Die US-Börsen sind am Donnerstag kaum verändert in den letzten Handelstag des Jahres gestartet. Besser als erwartet ausgefallene Arbeitsmarktdaten hatten in einem sehr ruhigen Silvestergeschäft keinen erkennbaren Einfluss auf die Kurse. In der abgelaufenen Woche waren in den USA die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend deutlich gefallen.
New York - Der Einzug von Spider-Man bei Micky Maus ist unter Dach und Fach: Die Aktionäre von Marvel Entertainment stimmten dem Kauf der Comic-Schmiede durch den Unterhaltungsriesen Disney zu, wie Marvel am Donnerstag auf seiner Webseite mitteilte. Der Deal hat den Angaben zufolge ein Volumen von etwa 4,3 Milliarden Dollar.
New York - Ungeachtet der Kursverluste am letzten Handelstag hat der Dow Jones Industrial Average (DJIA) 2009 die beste Entwicklung seit 2003 hingelegt. Am Donnerstag, dem letzten Handelstag des Jahres, schloss der US-Leitindex zwar 1,14 Prozent tiefer bei 10.428,05 Punkten. Auf Jahresbasis stand allerdings ein sattes Plus von knapp 19 Prozent zu Buche.