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	<description>Wirtschaft – Unternehmen – Style</description>
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		<title>Fitch senkt Bonitätsnote von Slowenien um eine Stufe auf &#8220;BBB+&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 18 May 2013 05:33:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moneycab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die aktuelle Bewertung des Mittelmeerstaats liegt noch drei Noten über dem sogenannten Ramschniveau.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>London &#8211; Die Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit von Slowenien wegen des schlechteren wirtschaftlichen Ausblicks um eine Stufe gesenkt. Die Bonitätsnote werde von bisher &#8220;A-&#8221; auf &#8220;BBB+&#8221; reduziert, teilte Fitch am Freitag in London mit. Der Ausblick für das Rating bleibt &#8220;negativ&#8221;. Es droht also eine weitere Herabstufung. Die aktuelle Bewertung liegt drei Noten über dem sogenannten Ramschniveau.</strong></p>
<p>Fitch begründete die Entscheidung mit den merklich verschlechterten Aussichten für das Wirtschaftswachstum und den Staatshaushalt. Man erwarte jetzt einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts in dem Mittelmeerstaat um zwei Prozent im Jahr 2013 und einen Rückgang von 0,3 Prozent im kommenden Jahr. Das Haushaltsdefizit im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte von vier Prozent im Jahr 2012 auf fünf Prozent im laufenden Jahr steigen. Auch der Schuldenstand wird laut Fitch in den Jahren 2013 bis 2014 auf bis zu 72 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) steigen. Im Jahr 2008 hatte er noch lediglich bei 22 Prozent gelegen.</p>
<p><strong>Regierung mit eingeschränkter Handlungsfreiheit</strong><br />
Neben dem schwachen wirtschaftlichen Ausblick steigerten auch die hohen Kosten für die Sanierung des angeschlagenen Bankensystems den Schuldenstand. Die Banken brauchen für ihre Rekapitalisierung laut Fitch 2,8 Milliarden Euro. Dies ist mehr als doppelt soviel wie die Regierung erwartet. Auch auf der politischen Seite sieht Fitch Risiken. Die Regierung gehe zwar zunehmend die Risiken im Bankensektor und strukturelle Reformen an. Die Handlungsfähigkeit sei jedoch wegen Konflikten zwischen den unterschiedlichen Regierungsparteien eingeschränkt.</p>
<p><strong>Schuldenstand unter Durchschnitt in der Eurozone</strong><br />
Fitch sieht jedoch auch Stärken der slowenischen Wirtschaft. So liege der Schuldenstand im Jahr 2012 unter dem Durchschnitt der Eurozone (2012 bei 92%). Die Leistungsbilanz habe im vergangenen Jahr einen Überschuss ausgewiesen und werde dies laut Fitch auch in den kommenden beiden Jahren tun. Slowenien habe weiterhin einen Zugang zu den internationalen Kapitalmärkten. Slowenien hatte sich zuletzt erfolgreich an den Anleihemärkten refinanziert. Die jüngst aufgenommen Mittel sollten laut Fitch bis Ende 2014 den Bedarf des Landes decken. Slowenien wird bei Fitch auch besser bewertet als andere Euro-Krisenländer wie Spanien oder Portugal.</p>
<p>Der Eurokurs reagierte nicht auf die Entscheidung, da sie offenbar wenig überraschend kam. Schliesslich hatte die Ratingagentur Moody&#8217;s die Bonitätsnote sogar in den Ramschbereich (&#8216;Ba1&#8242;) gesenkt. Konkurrent Standard &amp; Poor&#8217;s bewertet Slowenien aber weiterhin mit &#8220;A-&#8221;. (awp/mc/ps)</p>
<ul>
<li><a href="http://www.fitchratings.com/" target="_blank">Fitch</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Transocean: Icahn-Gruppe erlangt VR-Sitz &#8211; 2,24 USD Dividende</title>
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		<pubDate>Sat, 18 May 2013 05:28:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moneycab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit der Wahl von Samuel Merksamer in den VR erzielt die Icahn-Gruppe einen Teilerfolg.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mehr Einfluss beim Ölbohrkonzern: US-Milliardär Carl Icahn.</em></p>
<p><strong>Zug &#8211; Beim Machtkampf um die Führung des Ölbohrkonzerns Transocean haben die Aktionäre dem US-amerikanischen Milliardär Carl Icahn mehr Einfluss eingeräumt. Mit der Wahl von Samuel Merksamer in den Verwaltungsrat erzielte die Icahn-Gruppe einen Teilerfolg. Das Kernanliegen, eine höhere Dividende, kam aber nicht durch. Das Aktionariat stimmte mit einer Mehrheit von rund 80 Prozent für den Dividendenvorschlag des Managements von 2,24 USD. Der Alternativvorschlag von 4,00 USD pro Aktie der Icahn-Gruppe erhielt 35% Ja-Stimmen.</strong></p>
<p>Die Aktionäre sind damit der Transocean-Führung gefolgt, die im Vorfeld von einer Herabstufung der Ratingagenturen gewarnt hat. Icahn habe eine &#8220;sehr kurzfristige Sicht der Dinge&#8221;, sagte Konzernchef Steven L. Newman in einem Interview mit der &#8220;Finanz und Wirtschaft&#8221;. Die Unternehmensführung verfolge demgegenüber eine nachhaltige Dividendenpolitik. Zwar ist der US-amerikanische Milliardär, der als Firmenjäger gilt und gerne aktiv seine Interessen verfolgt, in einem Punkt gescheitert.</p>
<p><strong>Keine Zweidrittelmehrheit präsent</strong><br />
Hingegen konnte er mit Samuel Merksamer einen von drei vorgeschlagenen Kandidaten in den Verwaltungsrat bringen. Der bisherige Verwaltungsratspräsident Michael Talbert wurde nicht wiedergewählt. Die Aktionärsberatungsfirma ISS hatte sich in seiner Empfehlung gegen die Wiederwahl von Talbert ausgesprochen. Merksamer erhielt mit rund 69% die vierthöchste Zustimmung. Von Seiten der Management-Kandidaten wurden Frederico Curado (98%), CEO Steven Newman (96%), Thomas Cason (74%) und Robert Sprague in das Aufsichtsgremium gewählt. Da eine notwendige Zweidrittelmehrheit nicht an der GV vertreten war, wurde über den Vorschlag der Icahn Group, die Amtsdauer der Verwaltungsräte generell auf ein Jahr zu verkürzen, nicht abgestimmt.</p>
<p>Im Vorfeld der Generalversammlung hatten sich das Management von Transocean und Investor Icahn mit ihren jeweiligen Argumenten eine scharf geführte PR-Schlacht um die Gunst der Aktionäre geliefert. Die übrigen Anträge des Managements, etwa zur Genehmigung des Geschäftsberichts, wurden vom Aktionariat derweil gutgeheissen.</p>
<p><strong>Wurzeln in den USA</strong><br />
Transocean ist in den USA verwurzelt, hat seinen Hauptsitz aber seit 2008 in Zug. Der Konzern war 2010 im Zusammenhang mit der Explosion der &#8220;Deepwater Horizon&#8221; im Golf von Mexiko in die Schlagzeilen geraten. Bei dem Unfall starben elf Menschen, hunderte Millionen Liter Öl strömten ins Meer. Es dauerte 87 Tage, bis das Leck geschlossen werden konnte.</p>
<p>Transocean als Betreiber der Plattform und der Energiekonzern BP, der die Anlage mietete, geben sich gegenseitig die Schuld an der Katastrophe. Der Schweizer Konzern einigte sich Anfang dieses Jahres mit dem US-Justizministerium auf die Zahlung von 1,4 Mrd USD, um ausstehende Zivil- und potentielle Strafklagen zu beseitigen. Damit ist die Sache für das Unternehmen aber noch nicht ausgestanden. Seit Februar beschäftigt sich ein Gericht in New Orleans mit einer weiteren Zivilklage gegen BP und Transocean.</p>
<p><strong>Verlust 2011</strong><br />
Die Regierungen der USA und mehrerer Bundesstaaten fordern wegen Verstössen gegen das &#8220;Clean Water Act&#8221; und andere Vorschriften bis zu 21 Mrd USD. Transocean hatte zur Begleichung aller Ansprüche 2 Mrd USD zurückgestellt. Transocean unterhält nach eigenen Angaben weltweit 83 Bohranlagen. Im vergangenen Jahr verbuchte der Konzern bei 9,2 Mrd USD Umsatz einen Verlust von 211 Mio USD. (awp/mc/ps)</p>
<p><a href="http://www.deepwater.com" target="_blank">Transocean</a></p>
<ul>
<li><a href="http://www.deepwater.com" target="_blank">Firmeninf</a><a href="http://www.monetas.ch/htm/647/de/Firmendaten-Transocean-Ltd.htm?subj=2060298" target="_blank">ormationen bei monetas</a></li>
</ul>
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		<title>US-Schluss: Erneut Rekordmarken bei Dow und S&amp;P 500</title>
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		<pubDate>Sat, 18 May 2013 04:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moneycab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Höhenflug an der Wall Street scheint keine Grenzen zu kennen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>New York &#8211; Der Höhenflug an der Wall Street scheint keine Grenzen zu kennen. Dank starker Konjunkturdaten kletterte der Dow Jones Industrial am Freitag im Handelsverlauf bis auf 15.357,40 Punkte und schloss schliesslich noch 0,80 Prozent fester bei 15.354,40 Punkten &#8211; beide Werte bedeuteten neue Rekordmarken für den Leitindex, der auf Wochensicht ein Plus von 1,56 Prozent verbuchte. Mit neuen Höchstständen glänzte auch der marktbreite S&amp;P-500-Index : Er stieg bis auf 1.667,38 Punkte und brachte ein Plus von 0,95 Prozent auf 1.666,12 Punkte ins Ziel. An der technologielastigen Nasdaq-Börse schloss der Auswahlindex Nasdaq 100 0,99 Prozent fester bei 3.028,96 Punkten, was immerhin so hoch war wie seit Oktober 2000 nicht mehr.</strong></p>
<p>Das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima hatte sich im Mai deutlich aufgehellt und den höchsten Stand seit Juli 2007 erreicht. Die Markterwartungen wurden klar übertroffen. Ausserdem hatte der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im April überraschend deutlich zugelegt. Nach Einschätzung von Experten ist insbesondere dieser Datenkranz ein gutes Signal für die weltgrösste Volkswirtschaft. Neben den Daten stützten Aussagen des Präsidenten der Minneapolis Federal Reserve Bank, Narayana Kocherlakota, der ein weiter aggressives Vorgehen der US-Notenbank Fed zur Stimulierung der Wirtschaft unterstützt. Derzeit gebe es unter den Währungshütern wenig Unterstützung für ein Zurückfahren der lockeren Geldpolitik, sagte er.</p>
<p><strong>Banken und Tech-Werte vorn</strong><br />
Zudem hob Anlagestratege Thomas Lee von der US-Bank JPMorgan sein Jahresendziel für den S&amp;P 500 von 1.580 auf 1.715 Punkte an. Der aktuelle Bullenmarkt laufe insbesondere seit Anfang 2013 stärker als von ihm erwartet, schrieb der Experte. Insbesondere Werte aus den Bereichen Technologie, Gesundheit und Finanzen böten ein attraktives Chance-Risiko-Profil.</p>
<p>Im Dow gehörten insbesondere Banken- und Technologiewerte zu den Gewinnern: <strong>JPMorgan</strong> setzten sich mit plus 2,61 Prozent an die Indexspitze. Dahinter gewannen <strong>Microsoft</strong> und <strong>IBM</strong> 2,32 beziehungsweise 1,83 Prozent. Verlierer waren dagegen die als defensiv geltenden Papiere aus dem Gesundheitssektor: <strong>Pfizer</strong> und <strong>Merck &amp; Co.</strong> büssten als Schlusslichter 0,99 respektive 0,82 Prozent ein.</p>
<p><strong>Yahoo wendet Milliardenstrafe ab &#8211; Gerüchte über Zukauf</strong><br />
Ausserhalb des Leitindex rustchten die Aktien der Supermarktkette <strong>J.C. Penney</strong> nach schwachen Zahlen um 4,15 Prozent ab. Der Konzern kämpft mit einem sinkenden Absatz und den Altlasten seines früheren Konzernchefs Ron Johnson. Im abgelaufenen ersten Quartal hatte sich der Verlust mehr als verdoppelt. Dass <strong>Northrop Grumman</strong> sein Aktienrückkauf-Programm aufstockte, liess indes die Papiere des Rüstungskonzerns um 4,01 Prozent steigen.</p>
<p>Die <strong>Yahoo</strong>-Titel gaben um 0,23 Prozent nach. Der Internet-Konzern konnte eine drohende Strafzahlung von 2,7 Milliarden US-Dollar in Mexiko abwenden. Das Oberste Gericht hatte das vorherige Urteil eines Gerichts in Mexiko-Stadt zugunsten mexikanischer Spezialisten für Branchenbücher kassiert. Derweil soll Yahoo Medienberichten zufolge an der Blog-Plattform Tumblr interessiert sein. Als möglicher Kaufpreis wurde eine Milliarde US-Dollar genannt.</p>
<p><strong>Dell im Minus nach Zahlen</strong><br />
Bei <strong>Dell</strong> stand nach einem Gewinneinbruch für das erste Quartal ein Kursminus von 0,30 Prozent zu Buche. Börsianer sagten, beim Computerspezialisten stünden derzeit weniger die Zahlen, sondern die Zukunftspläne von Unternehmensgründer Michael Dell und der wichtigsten Investoren im Fokus. Während Michael Dell den Konzern zurückkaufen und von der Börse nehmen will, torpedieren die Grossaktionäre Southeastern Asset Management und Milliardär Carl Icahn das Vorhaben mit einem Gegenvorschlag: Sie wollen Dell an der Börse lassen und eine hohe Sonderausschüttung erzwingen. (awp/mc/upd/ps)</p>
<ul>
<li><a href="https://nyse.nyx.com/" target="_blank">NYSE</a></li>
<li><a href="http://www.nasdaq.com/" target="_blank">NASDAQ</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>EU-Schluss: EuroStoxx erneut auf Höchststand seit Juli 2011</title>
		<link>http://www.moneycab.com/mcc/2013/05/17/eu-verlauf-boersen-weiter-gebremst/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 16:10:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moneycab</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Eurostoxx50]]></category>

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		<description><![CDATA[EuroStoxx50 dreht nach einem schwachen Vormittagshandel ins Plus und legt um 0,4 % zu.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Paris &#8211; Europas Börsen haben am Freitag ihren am Vortag unterbrochenen Höhenflug fortgesetzt. Neben dem kleinen Verfallstermin, zu dem Optionen auf Aktien und Aktienindizes auslaufen, stützten starke US-Konjunkturdaten die Notierungen.</strong></p>
<blockquote><p><strong>Der EuroStoxx 50 drehte nach einem schwachen Vormittagshandel ins Plus und markierte bei 2.825,44 Punkten erneut einen Höchststand seit Juli 2011. Zum Schluss notierte der Leitindex der Eurozone 0,40 Prozent fester bei 2.817,99 Punkten, was ebenfalls so hoch war wie seit Juli 2011 nicht mehr. Auf Wochensicht steht damit ein Plus von 1,18 Prozent zu Buche. In Paris stieg der Cac 40 am Freitag um 0,56 Prozent auf 4.001,27 Punkte. Der Londoner FTSE 100 verabschiedete sich 0,53 Prozent höher bei 6.723,06 Punkten ins Wochenende.</strong></p></blockquote>
<p>Das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima hatte sich im Mai deutlich aufgehellt und den höchsten Stand seit Juli 2007 erreicht. Die Markterwartungen wurden klar übertroffen. Ausserdem hatte der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im April überraschend deutlich zugelegt. Ein Anlagestratege sah insbesondere die verbesserte Verbraucherstimmung in der weltgrössten Volkswirtschaft als positives Signal für die globale Konjunkturentwicklung.</p>
<p>Im Sektorvergleich des Stoxx Europe 600 setzten sich die Autowerte mit plus 2,92 Prozent klar an die Spitze. Hier stützten die im April wieder leicht verbesserten europäischen Zulassungszahlen des Branchenverbands ACEA. Demnach wurden dort erstmals seit September 2011 wieder mehr Fahrzeuge losgeschlagen als im Vorjahr. In Paris profitierten <strong>Renault</strong> mit einem Aufschlag von 3,55 Prozent, <strong>PSA Peugeot Citroen</strong> verteuerten sich gar um 10,08 Prozent. Die Papiere des italienischen Autobauers <strong>Fiat</strong>, dessen Neuzulassungen um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen waren, gaben hingegen um 1,49 Prozent nach.</p>
<p>Für die Bankenaktien ging es nach einer Heraufstufung des Sektors durch die UBS um 1,46 Prozent hoch. Die Verschiebung des europaweiten Stresstests durch die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) wertete ein Händler neutral für die Branche. Dagegen sanken die Telekommunikationstitel um 0,91 Prozent und damit ans Ende der Sektorenübersicht. Die ebenfalls als defensiv geltenden Papiere aus der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie sowie dem Gesundheitsbereich verloren 0,64 beziehungsweise 0,50 Prozent. (awp/mc/pg)</p>
<ul>
<li><a href="https://europeanequities.nyx.com/" target="_blank">Euronext</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>CH-Schluss: Gewinne &#8211; Grossbanken als Tagesgewinner</title>
		<link>http://www.moneycab.com/mcc/2013/05/17/ch-eroeffnung-abgaben-negative-vorgaben-und-gewinnmitnahmen/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 16:10:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moneycab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[SMI verabschiedet sich mit einem Plus von 0,29 % bei 8280,25 Punkten ins verlängerte Wochenende.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zürich &#8211; Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Freitag etwas fester geschlossen. Der hiesige Leitindex SMI hatte aber nach einem schwächeren Start die meiste Zeit über Verluste verzeichnet, wobei vor allem die Abgaben in den defensiven Schwergewichten belastet hatten. Angesichts der dünnen Nachrichtenlage sowohl von Unternehmens- als auch Konjunkturseite seien die hiesigen Kurse zum Teil auch vom heutigen Eurex-Verfall geprägt gewesen und von gewissen &#8220;Glattstellungen&#8221; vor dem langen Pfingstwochenende bzw. der bevorstehenden verkürzten Handelswoche, hiess es.</strong></p>
<p>In der zweiten Handelshälfte drehte der SMI im Zuge einer festeren Eröffnung an der Wall Street und gestützt durch positive US-Daten ins Plus. So hellte sich die Verbraucherstimmung in der grössten Volkswirtschaft der Welt im Mai stark auf und auch der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren stieg deutlich stärker als erwartet.</p>
<blockquote><p><strong>Der Swiss Market Index (SMI) schloss 0,29% höher bei 8&#8217;280,25 Punkten, kommt auf Wochensicht gesehen aber auf ein Plus von 1,3%. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) stieg um 0,38% auf 1&#8217;252,53 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) rückte um 0,28% auf 7&#8217;776,41 Punkte vor. Von den 30 wichtigsten Titeln beendeten 19 die Sitzung im Plus und 11 im Minus.</strong></p></blockquote>
<p>Die meisten zyklischen Titel schlossen fester, wie beispielsweise <strong>Transocean</strong> (+1,4%), <strong>Holcim</strong> (+0,9%), <strong>ABB</strong> (+0,8%) oder <strong>Geberit</strong> (+0,8%). Die grössten Gewinne verbuchten in diesem Segment aber <strong>Richemont</strong> (+1,5% auf 90,10 CHF). Die Titel hatten bereits am Donnerstag nach Vorlage des positiv aufgenommenen Geschäftsabschluss 2012/13 über 7% zugelegt. Am Berichtstag erhöhten in der Folge zahlreiche Broker ihre Kursziele, die in der Spanne von 75 CHF und 100 CHF liegen.</p>
<p>Gestützt wurde der SMI aber vor allem von den beiden Schwergewichten <strong>Nestlé</strong> (+0,4%) und <strong>Roche</strong> (+0,4%). Letztere wechselten allerdings erst in den letzten Handelsminuten mit einem markanten Kurssprung ins Plus. Unternehmensrelevante News lagen nicht vor. Die Papiere der Konkurrentin <strong>Novartis</strong> schlossen dagegen 0,6% tiefer und die von <strong>Actelion</strong> (-0,3% auf 58,80 CHF) ebenfalls. Letztere erreichten Anfang der Woche erstmals seit längerer Zeit wieder die Marke von 60 CHF (zuletzt Ende 2009). Über die weitere Kursentwicklung sind sich die beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse nicht einig. Während erstere das Kurspotenzial als ausgeschöpft erachtet, sieht die CS noch potentielle Kursgewinne von 10%.</p>
<p>Die Titel der Grossbanken <strong>UBS</strong> (+1,7%) und <strong>CS</strong> (+1,7% auf 29,25 CHF) sind die Tagesgewinner. Letztere schlossen bei 29,25 CHF auf einem Jahreshoch. Die Titel des Vermögensverwalters <strong>Julius Bär</strong> (+1,5%) waren ebenfalls überdurchschnittlich gesucht.</p>
<p>Grössere Verluste verbuchten dagegen noch die zyklischen <strong>SGS</strong> (-3,3%), die Titel des Immobilienunternehmens <strong>SPS</strong> (-1,4%), die Chemiepapiere von <strong>Clariant</strong> (-1,2%) und <strong>Swiss Re</strong> (-0,8%).</p>
<p>Am breiten Markt zeigten <strong>Meyer Burger</strong> (+6,6%) und <strong>LifeWatch</strong> (+6,3%) grössere Aufschläge, <strong>Santhera</strong> verloren dagegen 6,5%. News lagen zu den Titeln nicht vor.</p>
<p><strong>u-blox</strong> (+1,6%) kündigte am Donnerstagabend eine Zusammenarbeit mit Intel bei der Markteinführung eines 3G-(HSPA)-Moduls an. Bereits am Dienstabend meldete der Thalwiler Halbleiterhersteller die Zusammenarbeit mit der japanischen Hitachi Kokusai Electric bei der Entwicklung eines kundenspezifischen machine-to-machine (M2M) Wireless-Moduls. Die Papiere legten seitdem bei markant überdurchschnittlichen Volumen um rund 8% zu.</p>
<p><strong>Sarasin</strong> (unverändert) feierte heute seinen Abschied von der Börse. Das Papier der traditionsreichen Schweizer Bank verschwindet nach dem heutigen Tag vom Kurszettel. Der Zusammenschluss mit der Bank J. Safra, die 99% des Sarasin-Aktienkapitals hält, soll noch vor dem Ende des zweiten Quartals erfolgen. (awp/mc/pg)</p>
<ul>
<li><a href="http://www.six-swiss-exchange.com" target="_blank">SIX Swiss Exchange</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Ölpreise tendieren uneinheitlich</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 16:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moneycab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Juli-Lieferung kostete am späten Nachmittag 103,81 Dollar.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>New York &#8211; Die Ölpreise haben am Freitag uneinheitlich tendiert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Juli-Lieferung kostete am späten Nachmittag 103,81 US-Dollar. Das waren 3 Cent mehr als am Vortag. Ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juni kostete 95,10 Dollar und war damit 8 Cent billiger.</strong></p>
<p>Der Ölpreise gerieten &#8211; nach zwischenzeitlich deutlichen Gewinnen &#8211; im Nachmittagshandel unter Druck nachdem robuste Konjunkturdaten veröffentlicht wurden. So war das Konsumklima der Universität von Michigan im Mai auf den höchsten Stand seit Juli 2007 gestiegen. Die Daten würden eher dafür sprechen, dass die US-Notenbank ihre Anleihekaufprogramm früher als bisher erwartet zurückführen könnte, sagten Händler. Auch der zu vielen Währungen gestiegene US-Dollar habe im Nachmittagshandel die Preise gedrückt. Ein höherer Dollarkurs macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen teurer.</p>
<p>Der Preis für Opec-Rohöl legte zu. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) am Donnerstag im Durchschnitt 100,85 US-Dollar. Das waren 1,19 Dollar mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells. (awp/mc/upd/pg)</p>
<ul>
<li><a href="http://www.opec.org/opec_web/en/data_graphs/40.htm?selectedTab=daily" target="_blank">Opec-Korbpreis</a></li>
<li><a href="http://www.cmegroup.com/trading/energy/crude-oil/light-sweet-crude.html" target="_blank">WTI / NYMEX</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ende 2012 lebten 5634 Pauschalbesteuerte in der Schweiz</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 15:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moneycab</dc:creator>
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		<category><![CDATA[CH Politik]]></category>
		<category><![CDATA[CH Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Pauschalbesteuerung]]></category>
		<category><![CDATA[Volksinitiative]]></category>

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		<description><![CDATA[695 Mio Franken aus der Aufwandbesteuerung flossen in die Kassen von Gemeinden, Kantonen und Bund. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Foto: Schlierner &#8211; Fotolia.com)</em></p>
<p><strong>Bern &#8211; In der Schweiz haben Ende des letzten Jahres 5&#8217;634 Personen gelebt, die in den Genuss einer Pauschalbesteuerung kamen. Damit ist die Zahl jener, die nach ihren Lebenshaltungskosten statt nach ihrem Einkommen besteuert werden, seit der letzten Erhebung im Jahr 2010 erneut gewachsen. Ende 2010 waren noch 5&#8217;445 Personen pauschal besteuert worden. Diese Zahlen gab die Konferenz der kantonalen Finanzdirektorinnen und Finanzdirektoren (FDK) am Freitag bekannt.</strong></p>
<p>Gleichentags beschloss die FDK an ihrer Plenarversammlung die Nein-Parole zur Volksinitiative zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung, die im März zustande gekommen war. Für die Finanzdirektoren ist die Regelverschärfung, die das Parlament im letzten Herbst beschlossen hatte, der richtige Weg. Damit könne das &#8220;volkswirtschaftlich bedeutsame Instrument&#8221; der Pauschalbesteuerung zielgerichteter eingesetzt werden.</p>
<p><strong>695 Mio Franken Ertrag</strong><br />
Aus Sicht der Initianten ist der Ertrag aus der Pauschalbesteuerung hingegen zu klein, um die Steuererleichterung für ausländischen Millionären zu rechtfertigen. Gemäss den neusten Zahlen der FDK flossen 2012 insgesamt 695 Mio CHF aus der Aufwandbesteuerung in die Kassen von Gemeinden, Kantonen und Bund. Die höchste einkassierte Steuer belief sich im vergangenen Jahr demnach auf rund 8,2 Mio CHF. Die tiefste einkassierte Steuer betrug 10&#8217;000 CHF. Der durchschnittliche Ertrag pro Aufwandbesteuerten betrug im vergangenen Jahr 123&#8217;358 CHF.</p>
<p><strong>Dynamik gebremst</strong><br />
Wohl hat die Zahl der Pauschalbesteuerten zugenommen, das Wachstum hat sich aber abgekühlt. Gemäss den Zahlen der FDK betrug der Zuwachs zwischen 2006 und 2008 20,7% und zwischen 2008 und 2010 noch 8,8%. Von 2010 bis 2012 sei die Zahl der Pauschalbesteuerten dann nur noch um 3,5% gewachsen.</p>
<p><strong>Kanton Waadt mit den meisten Pauschalbesteuerten</strong><br />
Die Hochburgen der Besteuerung nach Aufwand befanden sich auch im vergangenen Jahr in der lateinischen Schweiz. Die meisten Pauschalbesteuerten wohnten im Kanton Waadt (1&#8217;396), dahinter folgten die Kantone Wallis (1&#8217;300) und Tessin (877).</p>
<p><strong>In fünf Kantonen abgeschafft</strong><br />
Im Kanton Appenzell Ausserrhoden sowie in den beiden Basel lebten weniger als 20 Pauschalbesteuerte. In diesen Kantonen ist die Abschaffung dieses Steuermodells beschlossene Sache. Die Umsetzung erfolgt dieses und nächstes Jahr. Damit folgen diese Kantone dem Beispiel von Schaffhausen und Zürich, wo die Pauschalbesteuerung bereits der Vergangenheit angehört. In vier weiteren Kantonen wurden die Regeln verschärft.</p>
<p>Für die FDK ist die unterschiedliche Nutzung der Aufwandbesteuerung &#8220;ein Zeichen eines funktionierenden Föderalismus, den es zu wahren gilt&#8221;. Eine schweizweite Abschaffung, wie sie die Initiative der Alternativen Linken fordere, schiesse dagegen über das Ziel hinaus. (awp/mc/pg)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Software AG stellt Software AG Live vor</title>
		<link>http://www.moneycab.com/mcc/2013/05/17/software-ag-stellt-software-ag-live-vor/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 15:16:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moneycab</dc:creator>
				<category><![CDATA[Int IT Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud]]></category>
		<category><![CDATA[PaaS]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>

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		<description><![CDATA[Agilität und Integration für das Digitale Unternehmen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Karl-Heinz Streibich, Vorsitzender des Vorstands der Software AG. (Foto: Software AG)</em></p>
<p><strong>Darmstadt und San Francisco – Die Software AG stellt mit Software AG Live die erste Suite für cloud-basiertes PaaS vor. Mit dieser Suite erweitert die Software AG ihr Angebot, das unternehmensweite On-Premise-Lösungen umfasst, und bietet nun die Möglichkeit, agile und cloud-basierte Anwendungen mit einer umfassenden PaaS-Suite in der Cloud zu erstellen. Damit sind Fachabteilungen und IT-Experten im gesamten Unternehmen in der Lage, agile Anwendungen selbst zu entwickeln und unkompliziert in bestehende Systeme einzubinden.</strong></p>
<p>Der Druck auf Unternehmen, in kürzester Zeit flexible, skalierbare und sichere Lösungen zu entwickeln, steigt mit ständig wechselnden Markt- und Kundenanforderungen. Verbesserungen z.B. bei der Interaktion mit dem Kunden müssen heute innerhalb von Tagen erfolgen und dürfen nicht mehr Wochen und Monate erfordern. Deshalb gilt es, das Potenzial moderner Technologien in den Bereichen Cloud, Social, Mobile und Big Data optimal auszuschöpfen.</p>
<p>Die <a href="http://www.softwareag.com" target="_blank">Software AG </a>bringt ihre Vorreiterrolle bei Geschäftsprozessen und Integration nun in die Cloud und stellt eine umfassende PaaS-Suite in der Cloud zur Verfügung. Die neue Suite bündelt Prozessdesign, agile Anwendungsentwicklung und Integration und ermöglicht den Kunden zugleich, ihre Anwendungen je nach Geschäftsanforderung in hybriden Cloud-Umgebungen zu betreiben.</p>
<p>„Die Software AG ist seit vielen Jahren strategischer Partner von Coca-Cola Enterprises. Deshalb haben wir uns auch bei der Entwicklung digitaler Strategien, die sowohl auf die Cloud als auch auf On-Premise setzen, an die Software AG gewandt“, sagt Esat Sezer, CIO und Senior Vice President von Coca-Cola Enterprises. „Wir bewegen uns kontinuierlich in die Cloud hinein und freuen uns auf den Einsatz der erweiterten, speziell für die Cloud konzipierten Möglichkeiten, die die Software AG nun bietet. Sie werden uns helfen, flexibler zu werden und unsere Geschäftsziele schneller zu erreichen.“</p>
<p>In einer Prognose vom Mai dieses Jahres beziffert Gartner Inc. das Umsatzwachstum für PaaS folgendermassen: Von 1,2 Mrd. US-Dollar soll es auf 3,5 Mrd. US-Dollar im Jahr 2017 steigen. Dabei machen Applikations-Infrastrukturen und Middleware in diesem Markt mit 72 % das grösste Segment aus. „Mit den Veränderungen in der Wirtschaft ändern sich auch die Anforderungen unserer Kunden“, so Karl-Heinz Streibich, Vorsitzender des Vorstands der Software AG. „Mit dieser Produkteinführung läuten wir bei der Software AG eine neue Ära ein, in der wir unsere Kunden auf dem Weg zum wirklich Digitalen Unternehmen unterstützen und dabei das Potenzial der Cloud ausschöpfen.“</p>
<p><strong>Die Software AG Live Suite besteht aus:</strong></p>
<ul>
<li>AgileApps Live ist eine hochproduktive PaaS für Anwendungen. Sie basiert auf einer Technologie, die kürzlich durch die Übernahme des amerikanischen Anbieters LongJump erworben wurde. AgileApps Live ermöglicht Unternehmen Innovationen, die aus den Fachabteilungen heraus gestaltet und von der IT verwaltet werden. Dabei können Unternehmen mit bislang ungekannter Flexibilität auf neue Geschäftsanforderungen und gesetzliche Vorgaben reagieren. Alle mit AgileApps Live entwickelten Anwendungen sind automatisch auf mobilen Endgeräten lauffähig und für die Einbindung in unterschiedlichste soziale Netzwerke konzipiert. AgileApps Live ist ab sofort erhältlich.</li>
<li>Process Live: Diese PaaS für die kollaborative Analyse von Geschäftsprozessen erlaubt Anwendern die Zusammenarbeit über Abteilungs- und Ländergrenzen hinweg, um das Anforderungsmanagement und das Design von Geschäftsprozessen zu optimieren. Process Live ist kompatibel mit der marktführenden ARIS-Plattform für Prozessanalyse der Software AG und ist in der zweiten Jahreshälfte erhältlich.</li>
<li>Integration Live: Diese PaaS-Funktionalität erlaubt Cloud-to-Cloud-Integration und schafft die nahtlose Verbindung zu privaten oder On-Premise-ESB (Enterprise Service Bus)-Installationen. Integration Live ist besonders bedienungsfreundlich und kompatibel mit dem leistungsstarken webMethods Integration Server, der ESB-Technologie der Software AG. Verfügbarkeit ist für das 1. Quartal 2014 geplant.</li>
</ul>
<p>Zusätzlich kündigt die Software AG Dynamic Cloud Scaling an: Dieses Modul ist eine neue Version des webMethods Integration Server der Software AG und unterstützt elastische Skalierung in hybride Ablaufumgebungen, d.h. öffentliche oder private Clouds sowie On-Premise-Umgebungen. Es ist in der zweiten Jahreshälfte verfügbar. Kunden verfügen damit über die Möglichkeit, Ablaufumgebungen selbst zu verwalten oder diese über die Software AG Managed Suite zu steuern. Dieses neue Angebot enthält Module wie den webMethods Integration Server, der im Datenzentrum von Kunden oder in der öffentlichen Cloud durch Software AG verwaltet wird. Auch dieses Angebot wird später in diesem Jahr verfügbar sein.</p>
<p>Software AG ist das einzige Unternehmen, dass eine umfassende Suite für Geschäftsprozesse, Integration und Big-Data-Lösungen anbietet, mit der sowohl unternehmensweite Applikationen On-Premise als auch leichtgewichtige Apps in der Cloud erstellt werden können.</p>
<p><a href="http://live.softwareag.com" target="_blank">Weitere Informationen über Software AG Live sowie Registrierungsformulare für AgileApps oder die Betaversion von Process Live </a></p>
<p><strong>Über Software AG</strong><br />
<em>Die Software AG hilft Unternehmen, ihre Geschäftsziele schneller zu erreichen. Mit den Technologien des Unternehmens für Big Data, Integration und Geschäftsprozessmanagement steigern Unternehmen ihre Effizienz, modernisieren ihre Systeme und optimieren ihre Prozesse, um qualifizierte Entscheidungen zu treffen und einen besseren Service zu erbringen. Seit mehr als 40 Jahren steht das Unternehmen für Innovationen, die sich am Nutzen für den Kunden ausrichten. Mit den Produktfamilien Adabas und Natural, ARIS, Terracotta und webMethods ist das Unternehmen führend in 15 Marktsektoren. Die Software AG beschäftigt ca. 5.300 Mitarbeiter in 70 Ländern und erzielte 2012 einen Umsatz von 1,05 Milliarden Euro.</em></p>
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		<item>
		<title>Einigung zum Steuerstreit für Mitte Juni angestrebt</title>
		<link>http://www.moneycab.com/mcc/2013/05/17/einigung-zum-steuerstreit-fuer-mitte-juni-angestrebt/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 14:59:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moneycab</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Unternehmenssteuerreform]]></category>

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		<description><![CDATA[Schweiz verlangt, dass EU-Staaten von Gegenmassnahmen abgehalten werden.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Foto: djama &#8211; Fotolia.com)</em></p>
<p><strong>Bern - In rund einem Monat will sich die Schweiz nach Angaben des Bundes mit der EU auf eine Lösung des Steuerstreits einigen. Gibt sie ihre Steuerregimes mit privilegierten Gesellschaften nicht auf, könnte sie auf eine neue schwarze Liste der EU kommen.</strong></p>
<p>Mitte Juni dürfte es zu einer &#8220;Verständigung&#8221; im seit Jahre dauernden Streit mit der EU um die kantonalen Steuerregimes kommen, wie Christoph Schelling, Leiter der Abteilung Steuern im Staatssekretariat für internationale Finanzfragen (SIF), am Freitag vor den Medien sagte. Details wollte er nicht bekanntgeben. Bekannt ist, dass die EU-Finanzminister sich am 21. Juni über Fortschritte informieren wollen. Die &#8220;Verständigung&#8221; wird laut Schelling nicht in einem Staatsvertrag münden, da der EU-Kommission dazu die Kompetenzen fehlen. Auch für die Schweiz wäre ein solcher heikel, da die kantonale Steuerhoheit betroffen ist.</p>
<p><strong>Schweiz droht sich auf &#8220;schwarzer Liste&#8221; wiederzufinden</strong><br />
Die Abmachung wird aber die Grundlage sein für die Anpassungen in der Schweiz, welche in der Unternehmenssteuerreform III erfolgen werden. Die Schweiz stehe für einen fairen Steuerwettbewerb ein, sagte Schelling. Allerdings müsse sich auch die EU fair verhalten: Deshalb verlange die Schweiz, dass EU-Staaten von Gegenmassnahmen abgehalten würden.</p>
<p>In der EU laufen jedoch Bestrebungen, eine Liste mit Drittstaaten zusammenstellen, welche aus Sicht der EU zweifelhafte Steuerregimes anwenden. Dort könnte sich auch die Schweiz wegen der Steuerregime wiederfinden, was Retorsionsmassnahmen auslösen könnte.</p>
<p><strong>Keine Garantien</strong><br />
Nicht Teil der Gespräche mit der EU sind laut Schelling die Ersatzmassnahmen, welche die Schweiz plant, um die Steuerattraktivität auch ohne kantonale Steuerregimes zu bewahren. Die Schweiz hat deshalb keine Garantie, dass eine Lösung mit Lizenz-Boxen längerfristig akzeptiert würde. Auch diese stehen international teilweise in der Kritik.</p>
<p>Unter internationalem Druck steht der Steuerstandort Schweiz ausserdem von Seiten der G20 und der OECD. Ende Juni soll die OECD einen Aktionsplan vorlegen, der unfaire Steuerpraktiken ins Visier nimmt. Auch dort fordert die Schweiz gleich lange Spiesse für alle Länder. (awp/mc/pg)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Projektgruppe zur Unternehmenssteuer-Reform III legt Bericht vor</title>
		<link>http://www.moneycab.com/mcc/2013/05/17/projektgruppe-zur-unternehmenssteuerreform-iii-legt-bericht-vor/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 14:55:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moneycab</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bund und Kantone skizzieren in groben Zügen einen Ausweg aus dem Steuerstreit mit der EU.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf. (Foto: admin.ch)</em></p>
<p><strong>Bern - Bund und Kantone haben in groben Zügen einen Ausweg aus dem Steuerstreit mit der EU skizziert. Mit neuen Steuererleichterungen für Unternehmen in der Höhe von 1 bis 3 Mrd CHF soll die Schweiz auch ohne kritisierte Regimes für internationale Unternehmen attraktiv bleiben.</strong></p>
<p>In der Unternehmenssteuerreform III sollen die heutigen von der EU kritisierten Steuerregimes neuen Steuererleichterungen weichen, wie Vertreter des Bundes und der Kantone in einem am Freitag publizierten Zwischenbericht zum Reformpaket festhalten. Die Autoren setzen &#8211; wie bereits in den vergangenen Tagen durchgesickert &#8211; stark auf eine sogenannte Lizenz-Box. Dabei werden gewisse Erträge in eine &#8220;Box&#8221; ausgelagert und anders als andere behandelt.</p>
<p><strong>Praktiken in der EU weit verbreitet</strong><br />
Mit der Lizenz-Box können Unternehmen ihre Steuern reduzieren, wenn sie mit Lizenzen geschäften. Was sie beispielsweise an Gebühren für die Nutzung von Patenten verdienen, wird nur zu einem geringen Teil zum steuerbaren Gewinn hinzugerechnet. Dadurch kann die Steuerbelastung erheblich sinken. Solche Praktiken sind in der EU weit verbreitet, wie Serge Gaillard, Direktor der <a href="http://www.efv.admin.ch/" target="_blank">Eidgenössischen Finanzverwaltung </a>(EFV), an einer Vorabinformation sagte. Er geht daher davon aus, dass die EU die Boxen akzeptieren müsste &#8211; im Gegensatz zu den steuerprivilegierten Domizil-, Holding- und Gemischten Gesellschaften. An diesen stört die EU, dass in- und ausländische Erträge ungleich behandelt werden.</p>
<p>Da die akzeptierten Steuerpraktiken international im Fluss sind, sollen laut Bericht grundsätzlich neue Sonderregeln geprüft werden. Diese müssten aber international anerkannt sein und mindestens in einem EU-Staat angewandt werden.</p>
<p><strong>&#8220;Wir können nicht einfach auf Zeit spielen&#8221;</strong><br />
Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf betonte, dass die Schweiz sich bei der Unternehmensbesteuerung bewegen müsse. Es gehe darum, die Akzeptanz ins Steuersystem wieder herzustellen. Die EU akzeptiere die kantonalen Steuerregimes mit der ungleichen Besteuerung von Einkünften im Inland und im Ausland nicht mehr, sagte Widmer-Schlumpf. Laut der Finanzministerin waren die Signale deutlich: Die EU drohte mit Massnahmen gegen Schweizer Unternehmen im Ausland, sollte sich die Schweiz nicht bewegen.</p>
<p>&#8220;Wir haben diese Frage ernst zu nehmen&#8221;, sagte Widmer-Schlumpf. Die Schweiz könne nicht einfach auf Zeit spielen. &#8220;Es ist wichtig, dass wir eine Lösung vorschlagen.&#8221; Steuer- und finanzpolitisch sei es jedoch eine grosse Herausforderung, denn auch der Bund habe alles Interesse daran, die international tätigen, mobilen Gesellschaften zu halten.</p>
<p>Die Projektgruppe habe verschiedene Varianten geprüft und sei zum Schluss gekommen, dass die heutigen Sonderregelungen durch neue abgelöst werden sollten. Klar sei, dass die neuen Regeln nicht dazu führen dürften, dass die Steuereinnahmen gänzlich wegbrächen. Ausserdem müssten die Regeln steuersystematisch begründbar sein und in mindestens einem Land der EU praktiziert werden.</p>
<p><strong>Masslösungen für die Kantone</strong><br />
Die Steuerregimes für die Spezial-Gesellschaften sind nicht für alle Kantone gleich wichtig. Boxen sind deshalb auch nicht für alle Kantone eine Lösung, um beim Wegfall der Steuerregimes die internationalen Unternehmen zu halten. Besonders für Genf mit seinen Rohstoffhändlern bieten sie nur beschränkt einen Ausweg.</p>
<p>Aus diesem Grund sieht die Projektorganisation vor, dass die Kantone je nach Bedarf die Gewinnsteuersätze senken müssten. Als untere Grenze nannten Experten der Steuerverwaltung einen Satz von rund 12% bei Bundes-, Kantons- und Gemeindesteuern. Dort habe sich die Gewinnsteuer in der EU eingependelt. Heute liegt der Satz in der Schweiz bei 12 bis 24%.</p>
<p><strong>Grosse Steuerausfälle</strong><br />
Die Anpassungen hätten grosse Steuerausfälle zur Folge, da wegen der Boxen und der tieferen Steuersätze auch Unternehmen weniger bezahlen müssten, die heute normal besteuert werden. Der Bericht beziffert die Ausfälle über alle Kantone hinweg auf total 0,2 bis 3,9 Mrd CHF. Realistisch seien 1 bis 3 Mrd, sagte Gaillard.</p>
<p>Das wirft die Frage auf, wer den Verlust tragen soll. Die Autoren betonen, dass der Zwischenbericht lediglich eine Stossrichtung darstellt, welche die Schweiz verfolgen könnte. Deshalb würden auch lediglich Ansatzpunkte genannt, wie der Ausgleich aussehen könnte.</p>
<p><strong>Ausgleich durch Bund wahrscheinlich</strong><br />
Klar scheint laut Bericht, dass der Bund einen beträchtlichen Teil tragen sollte, denn er hat ein grosses Interesse daran, dass die privilegierten Gesellschaften nicht abwandern: Rund die Hälfte der Steuereinnahmen der direkten Bundessteuer stammen von ihnen. Nach Abzug des Kantonsanteils sind dies beim Bund 3,3 Mrd CHF. Die Kantone nehmen jährlich rund 2,1 Mrd CHF von den privilegierten Gesellschaften ein, was rund 20% der Einnahmen aus Gewinnsteuern von Firmen entspricht. Ins Gewicht fallen für sie aber auch die Arbeitsplätze bei diesen Gesellschaften. In Genf sind es beispielsweise 7%.</p>
<p>Würden diese Unternehmen wegziehen, schadete dies also Bund und Kantonen. Obwohl die Verteilung der Lasten eine politische Knacknuss sein dürfte, wäre aus Gaillards Sicht eine Arbeitshypothese, dass Bund und Kantone die Kosten je zur Hälfte tragen würden. Der Bund könnte den Kantonen einen grösseren Anteil an der Bundessteuer zukommen lassen.</p>
<p>Je nach Verteilungsmechanismus profitieren die Kantone unterschiedlich &#8211; nicht zwingend würde jene am meisten profitieren, für die der Wegfall der Statusgesellschaften das grösste Problem darstellt. Am stärksten betroffen wären laut Gaillard Genf, Waadt, Basel-Stadt und Zug. Sie alle nehmen zwischen 275 und 560 Mio CHF pro Jahr von den privilegierten Gesellschaften ein.</p>
<p><strong>Einsparungen und höhere Mehrwersteuer</strong><br />
Um den Ausgleich zu finanzieren, wären beim Bund laut Gaillard Einsparungen oder Steuererhöhungen nötig. Denkbar wäre etwa eine Kapitalgewinnsteuer, höhere Dividendenbesteuerung oder auch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer. Angepasst werden müsste auch der Finanzausgleich. Spätestens hier seien alle Kantone betroffen, sagte Gaillard.</p>
<p>Als nächstes wird die Projektorganisation Kantone und Wirtschaft zu ihrem Bericht anhören. Ein Schlussbericht soll im kommenden Herbst folgen. (awp/mc/pg)</p>
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