Defizit fällt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 74 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro,
“Wir haben hier eine Troika-Memorandum-Diktatur”.
Griechenland erhofft sich Auszahlung von zwei Kredittranchen über insgesamt 8,8 Mrd Euro.
In Griechenland grassiert die Arbeitslosigkeit – jüngsten Daten zufolge sogar auf einem neuen negativen Rekordhoch.
Das Defizit fiel von 22,8 Mrd Euro im Vorjahr auf 15,7 Mrd Euro, was 8,1 % der Wirtschaftsleistung entspricht.
IWF-Chefin Christine Lagarde: “Die Sparanstrengungen des Landes sind bewundernswert.
Mit der neuen Steuergesetzgebung versucht Athen die Lasten etwas gerechter zu verteilen.
Nach offiziellen Angaben haben allein im Dezember 70’000 Fahrzeug-Inhaber ihre Autos aus dem Verkehr gezogen.
Bewertung erhöht sich von teilweisem Zahlungsausfall auf “B-” – Ausblick “stabil”.
Weg frei für Überweisung neuer Hilfsgelder in der Höhe von 49 Milliarden Euro.
Um den Rückkauf zu vollenden, braucht Athen weitere 1,29 Mrd Euro aus EFSF-Quellen.
Die politischen Unsicherheiten in Italien drückten den Leitindex vorerst noch ins Minus.
Im Fokus stehen Bankenwerte, die mit Minus 0,89% im Stoxx 600 Banks den schwächsten Sektor stellen.
“Die gestiegene Unsicherheit wegen Italien hat nur vorübergehend auf dem Euro gelastet.”
Verlängerung bis morgen Dienstag nach Ansicht von Experten “kein schlechtes Omen”.
Vom Gelingen des Rückkaufprogramms hängen weitere Hilfen für Griechenland ab.
Der EuroStoxx 50 verabschiedet mit 0,08 % im Minus bei 2.601,37 Punkten ins Wochenende.
Anzeichen einer Annäherung im US-Budgetstreit sorgt für Kauflaune. EZB-Aussagen versetzen einen Dämpfer.
Auch die Devisenmärkte stehen zum Wochenauftakt im Zeichen gestiegener Risikofreude.
“Wir werden am Freitag wissen, wie das Ganze gelaufen ist. Hier herrscht Spannung.”
Noch vor zwei Wochen schienen charttechnisch diverse Supportzonen gebrochen.
Merkel weist Vorwürfe zurück, wegen Bundestagswahl 2013 gegen früheren Schuldenschnitt zu sein.
Das Augenmerk ist wegen der Fiskalklippe weiterhin auf die USA gerichtet.
Deutsche Hilfsgelder für Griechenland und der zähe Haushaltsstreit in den USA als beherrschende Themen.
Einigung auf ein weiteres Hilfspaket für Griechenland stützt die europäischen Börsen.
Unterstützung durch Hilfszahlungen für Griechenland und Konjunkturdaten aus den USA.
Nach Ausflug über 1,30 Dollar fällt die Gemeinschafts-Währung bis auf 1,2927 Dollar.
