USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fallen überraschend stark

Von moneycab - 16:30

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Konjunktur USA

Washington – In den USA sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche unerwartet stark gesunken. Im Vergleich zur Vorwoche fielen sie um 26’000 auf 323’000, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Bankvolkswirte hatten mit 336’000 Anträgen gerechnet.

Der Vorwochenwert wurde leicht von 348’000 auf 349’000 Anträge nach oben revidiert. Im aussagekräftigeren Vierwochenschnitt gab es einen Rückgang um 2000 auf 336’500 Anträge.

Produktivität Ende 2013 schwächer als bisher gedacht
Die Produktivität in amerikanischen Unternehmen hat im Winter weniger stark zugelegt als bisher gedacht. Im vierten Quartal sei sie ausserhalb der Landwirtschaft um 1,8 Prozent höher ausgefallen als im Vorquartal, gab das Arbeitsministerium nach einer zweiten Schätzung bekannt. Dieser Wert ist auf das Jahr hochgerechnet. Volkswirte hatten hingegen mit einer Zunahme um 2,2 Prozent gerechnet. In einer ersten Schätzung hatte das Ministerium noch einen Zuwachs um 3,2 Prozent gemeldet.

Im dritten Quartal war die Produktivität noch deutlich stärker gestiegen. In den Monaten Juli bis September lag der Zuwachs bei 3,5 Prozent. Dieser Anstieg war der stärkste seit Ende 2009. Als Folge der höheren Produktivität gingen die Lohnstückkosten weiter zurück. Sie sanken im vierten Quartal laut Ministerium aber nur minimal um 0,1 Prozent. Volkswirte hatten einen Rückgang um 0,5 Prozent erwartet. Im dritten Quartal 2013 waren die Lohnstückkosten um 2,1 Prozent gesunken.

Industrieaufträge fallen im Januar stärker als erwartet
Die US-Industrieaufträge sind im Januar stärker als erwartet gesunken. Die Unternehmen erhielten laut dem Handelsministerium 0,7 Prozent weniger Aufträge als im Vormonat. Bankvolkswirte hatten lediglich mit einem Rückgang um 0,5 Prozent gerechnet. Zudem ist der Rückgang im Vormonat stärker als zunächst berichtet ausgefallen. Im Dezember waren die Aufträge um revidierte 2,0 Prozent (zunächst 1,5 Prozent) gefallen. Es war der stärkste Rückgang seit Juli 2013.

Verantwortlich für den Rückgang waren vor allem die Transportaufträge. Ohne diese schwankungsanfällige Komponente stiegen die Ordereingänge im Januar um 0,2 Prozent, nachdem sie im Vormonat noch um 0,1 Prozent gefallen waren waren. (awp/mc/pg)

 

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