Euro und Franken vorübergehend unter Druck

Von moneycab - 16:55

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Eurokurs © Niffylux -www.niffylux.com

(Bild: © Niffylux - www.niffylux.com)

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Frankfurt am Main – Der Euro ist am Freitag nach starken Arbeitsmarktdaten aus den USA vorübergehend deutlich unter Druck geraten. Die Gemeinschaftswährung fiel bis auf 1,3812 US-Dollar. Das war ein halber Cent weniger als das Tageshoch. Bis zum Nachmittag erholte sich der Euro wieder auf 1,3858 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3862 (Mittwoch: 1,3850) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7214 (0,7220) Euro.

Nach einem zunächst überwiegend ruhigen Handel sorgte ein überaus robuster Jobbericht aus den USA für spürbare Bewegung. Nach Regierungszahlen sind im April mit 288’000 Stellen so viele Arbeitsplätze entstanden wie seit über zwei Jahren nicht mehr. Die Arbeitslosenquote fiel ungewöhnlich stark um 0,4 Punkte auf 6,3 Prozent. Zudem zeigen neue Daten, dass der sehr kalte Winter den Stellenmarkt bei weitem nicht so stark belastet hatte wie gedacht. Bankvolkswirte sprachen von einem überzeugenden Jobbericht.

Dollar mit Gewinnen
Der Dollar reagierte zu vielen Währungen mit Gewinnen. Dies dürfte zwei Gründe haben: Zum einen zerstreuen die Arbeitsmarktdaten Sorgen, die zur Wochenmitte neue Wachstumszahlen ausgelöst hatten. Demnach war die US-Konjunktur zum Jahresbeginn kaum gewachsen. Zum anderen spricht ein robuster Arbeitsmarkt dafür, dass die Notenbank Fed Kurs hält und ihre immer noch sehr lockere Geldpolitik weiter zurücknimmt. Analysten der NordLB sehen sogar die Möglichkeit, dass nun Spekulationen über eine schnellere Normalisierung der Geldpolitik aufkommen.

Auch der Franken hat sich nach den US-Arbeitsmarktdaten vorübergehend recht stark bewegt, sich bis zum Berichtszeitpunkt aber wieder erholt. Insofern ist per Saldo zwischen Mittag und frühem Abend wenig passiert. USD/CHF notiert am frühen Abend bei 0,8799 nach 0,8793 am Mittag bzw. einem zwischenzeitlichen Hoch (kurz nach 14.30) bei 0,8848. Bei EUR/CHF lag der Wert am frühen Abend bei 1,2194 nach 1,2190 am Mittag bzw. einem Hoch bei 1,2214 kurz nach 15 Uhr.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,82140 (0,82300) GBP und 142,06 (142,07) JPY fest. (awp/mc/pg)

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