Strommarktöffnung: Ja, aber richtig

Von moneycab - 17:09

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sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler. (Foto: sgv)

sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler. (Foto: sgv)

sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler. (Foto: sgv)

Bern – Der Schweizerische Gewerbeverband sgv unterstützt die zweite Etappe der Strommarktöffnung. Der grösste Dachverband der Wirtschaft fordert aber eine praktikable Umsetzung der Öffnung: Auch KMU müssen diskriminierungsfrei kaufen können und beliefert werden.

Die eigentümliche Schwierigkeit des Strommarktes sind die Netze. Selbst wenn Haushalte und KMU frei Strom kaufen können, bleibt das lokale Netz ein Monopol. Wichtig ist deshalb der diskriminierungsfreie Zugang der Käufer und Verkäufer auf diese lokalen Monopole. Viele Probleme in der heute gültigen ersten Etappe entstehen in den Netzen. Unternehmen können zwar Strom kaufen, dieser wird aber nicht diskriminierungsfrei geliefert.

Die zweite Etappe der Strommarktöffnung soll nicht ihrer selbst willen geschehen. Zentral ist die Stärkung des Wettbewerbs. Nur dieser bringt bessere Preise und höhere Qualität. Damit der Wettbewerb seine positiven Kräfte entfalten kann, müssen Handels- und Versorgungsbarrieren fallen.

Der sgv setzt sich ein für eine wettbewerbsfähige Schweiz. Eine gute, möglichst sichere und günstige Versorgung mit Elektrizität gehört zu den zentralen Standortfaktoren. (sgv)

sgv

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