Markus Graf, Mit-Gründer und Leiter von F10, im Interview

Von helmuth.fuchs - 16:15

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Markus Graf, Mit-Gründer und Leiter F10

Von Helmuth Fuchs

Im Interview nimmt Markus Graf, Mit-Gründer und Leiter von F10, Stellung

  • dazu , was im aktuellen Batch funktioniert hat, was für die nächste Gruppe verbessert werden kann

„Wir haben es wieder geschafft, die CEOs der grossen Unternehmen in einen Dialog mit den Startups zu bringen, das war unglaublich toll für beide Seiten.“ 

„Wo wir uns verbessern wollen ist bei er Auswahl der Startups selbst. Unsere Mitglieder haben sich dieses Jahr etwas stark auf early stage Startups eingeschossen und hatten danach teilweise etwas Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit, da diese Startups auf verschiedenen Ebenen noch Fortschritte machen müssen.“

  • zum Interesse und der Investitionsbereitschaft am Investorentag

„Wir sind aus allen Nähten geplatzt, es war absolut „full house“ mit einer supercoolen Stimmung.“

„Ich war letzthin am Fintech Festival in Singapur, wo zwei unserer Startups vertreten waren. Die Investoren waren begeistert von unseren Startups.“

  • zu den konkreten Erwartungen von SIX bezüglich ihres Engagements bei F10

„SIX hat ein Interesse daran, mit den Startups neue Produkte und Services zu lancieren.“

„Mit fast allen Corporate Members hat es eine Zusammenarbeit gegeben, die mehr als ein Proof of Concept war, sondern ein tatsächliches Produkt beinhaltet.“

  • zur Unterstützung der Startups durch Coaches und Mentoren

„Die wird immer besser, je mehr unsere Reputation wächst. Aktuell haben wir rund 30 Mentoren. Es sind alles Personen, die Erfahrung darin haben, wie man aus einer Gruppe von Talenten eine erfolgreiche Firma gestaltet.“

  • dazu, wo die Schweiz gegenüber dem Silicon Valley noch zulegen muss

„Das ist wahrscheinlich eine Frage der Mentalität. Studentinnen und Studenten, die sehr gut abgeschlossen haben, kriegen sehr einfach einen guten Job, zum Beispiel bei einer Bank und können viel Geld verdienen. Dadurch haben sie weniger Interesse, eine eigene Firma zu gründen .“

  • zu Bedeutung des Themas Blockchain bei den F10 Startups

„Im aktuellen Batch haben wir zwei Blockchain Startups. Ich glaube wirklich daran, dass die Art, wie ein „digital ledger“ funktioniert, die Finanzbranche, aber auch andere Branchen, umkrempeln kann.“

  • zur Kooperationsbereitschaft von Unternehmen, die sonst im Wettbewerb zueinander stehen

„Es ist unglaublich wie viel die Unternehmen hier zusammen arbeiten. Sie führen zusammen Anlässe durch, sie tauschen sich viel aus. Es hat sich ein grosses Vertrauensverhältnis gebildet.“

  • dazu, wie man die „richtigen“ Startups findet, die auch nach dem Programm im F10 erfolgreich sind

„Das ist die wichtigste Arbeit, die wir machen. Wir machen auf einer „World Tour“ auf unser Programm aufmerksam und versuchen, gute Startups zu motivieren, zu uns zu komme. Dann führen wir einen sehr strukturierten Selektionsprozess durch.“

  • zu denPlänen von F10 in einem boomenden Umfeld von Inkubatoren und Acceleratoren

„Es geht jetzt darum, den Deal-Flow aufrecht zu erhalten. Alle Acceleratoren fischen eigentlich im gleichen Teich. Wir müssen uns neue Teiche und Meere erschliessen und wir wollen international die Reputation erarbeiten, dass gute Startups, die sich für Europa oder die Schweiz interessieren, in den F10 kommen.“

  • dazu, welches Startup er gründen würde, wenn er unbeschränkte Mittel zu Verfügung hätte

„Ich würde versuchen, die Intermediäre im Finanzbereich auszuschalten. Bei Medienbrüchen und veralteten Protokollen haben wir ein unglaubliches Potenzial, etwas zu verändern.“

Der Gesprächspartner:
Markus Graf bei Linkedin

Das Unternehmen:
F10 Fintech Incubator & Accelerator

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