Regulierungsängste in Asien belasten Kryptomarkt

Von moneycab - 13:28

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Seoul – Die Androhung strengerer Regulierungsvorhaben in Asien setzt den Preisen von Kryptowährungen zu. In China gibt es laut Medienberichten Bestrebungen die stromintensive Erzeugung von Bitcoins einzuschränken. Aus Südkorea kommen derweil unterschiedliche Signale zum Umgang mit Kryptowährungen.

Der Kryptowährungsmarkt und allen voran seine Leitwährung Bitcoin (BTC) haben erneut bewegte Wochen hinter sich. Ende November noch überschritt der Preis eines Bitcoins die 10’000 USD-Grenze, gut einen Monat später kratzte der BTC gar an der 20’000 USD-Marke. Seither befindet sich der Kurs der bekanntesten Kryptowährung im Rückwärtsgang.

Südkoreanische Behörden sind sich uneinig
Eine der Ursachen der Konsolidierung am Kryptomarkt liegt laut Marktbeobachtern in möglichen Verschärfungen der Regulation in Asien. Die südkoreanische Justizbehörde drohte in einer Stellungnahme am Donnerstag mit einem Handelsverbot für Kryptowährungen, wie Justizminister Park Sang-ki sagte.

Dies sei jedoch nicht die Ansicht der südkoreanischen Regierung, wie ein Vertreter von Präsident Moon Jae-in gegenüber Medien erklärte. Die Position des Justizministeriums spiegle nicht die der gesamten Regierung, so der Sprecher.

Handelsplattformen in Südkorea gerieten unlängst in die Kritik, weil sie teilweise markante Kursunterschiede bei Kryptowährung aufwiesen. Dieses als „Kimchi Premium“ bekannt gewordene Phänomen – benannt nach dem Nationalgericht Südkoreas – weckte vermehrt das Interesse von Händlern und Aufsichtsorganen.

Kurskorrektur überfällig
Den Haupttreiber der andauernden Kurskorrektur sei aber laut Experten vielmehr in einer längst überfälligen Kurskorrektur des Bitcoins zu suchen: „Nach den Exzessen der letzten Wochen war mit einer Konsolidierungsphase beim Bitcoin zu rechnen“, meint etwa Yann Quellen von Swissquote gegenüber AWP.

Im Allgemeinen bleibe er aber „bullish“ im Bezug auf den Bitcoin-Kurs. Die Kryptowährung habe bereits letztes Jahr viele Rücksetzer erlebt und sei jedes Mal wieder stärker zurückgekehrt, resümiert der Analyst. (awp/mc/pg)

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