Steigende Zahl von Übernahmen und Börsengängen in der Schweiz

Von moneycab - 14:22

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(Bild: © FotolEdhar – Fotolia.com)

Zürich – Das Übernahme- und Fusionskarussell dreht immer schneller. Im ersten Halbjahr 2018 kam es laut einer Studie zu 168 M&A-Transaktionen mit Schweizer Beteiligungen. Gegenüber der Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von 5 Prozent.

Noch stärker als die Anzahl hat sich gemäss einer am Montag publizierten Aufstellung des Beratungsunternehmens KPMG das Volumen erhöht. Es wuchs um knapp 13 Prozent auf 78 Milliarden Dollar. Geprägt haben das bisherige M&A-Jahr laut KPMG neben zahlreichen Börsengängen und weiterhin sehr aktiven Private-Equity-Investoren grössere Transaktionen in der Pharmabranche und in der Konsumgüterindustrie.

Novartis tätigt grösste Transaktion im H1
Vom Umfang her die grössten Transaktionen im ersten Halbjahr tätigte Novartis mit dem Verkauf des Anteils an einem Joint-Venture mit GlaxoSmithKline an den Partner und des Kaufs von AveXis. Dahinter folgt Nestlé mit der neuen Zusammenarbeit mit Starbucks.

Laut KPMG summierte sich das Transaktionsvolumen in der Pharmabranche auf 26 Milliarden Dollar. Die zwei grössten Transaktionen seien dabei auf die Konzentration auf strategische Prioritäten zurückzuführen, heisst es in der Mitteilung. In der Konsumgüterbranche dagegen habe die anhaltende Konvergenz zwischen der Lebensmittelindustrie, dem Handel und dem Gesundheitswesen sowie Innovationen und Technologie zu verschiedenen Transaktionen geführt.

Einen sich fortsetzenden Trend stellt das Beratungsunternehmen bei den hohen Aktivitäten von Private-Equity-Investoren fest. So seien bei insgesamt 50 Transaktionen – also bei fast jeder dritten – ein Private-Equity-Akteur involviert gewesen, was auf das nach wie vor günstige Zinsumfeld zurückzuführen sei.

Fortsetzung des Trends erwartet
Für das zweite Halbjahr erwartet KPMG, dass sich der Trend der ersten sechs Monate fortsetzt. Aufgrund einer verstärkten Transformation der Geschäfts- und Betriebsmodelle sei mit weiteren strategischen Partnerschaften, Joint Ventures und Akquisitionen zu rechnen, heisst es in der Mitteilung. (awp/mc/ps)

KPMG

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