swissICT-Salärstudie 2018: Saläranstieg bei Neueinstellungen

Von moneycab - 16:39

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Christian Hunziker, Geschäftsführer von swissICT und VR-Mitglied 3L Informatik AG. (Foto: swissICT)

Zürich – In einer immer stärker digitalisierten Welt sind die Informatik-Berufe hoch im Kurs. Die Studie «Saläre der ICT 2018» macht deutlich, dass die ICT-Berufe sehr gefragt sind und die Löhne auf einem Durchschnittssalär von CHF 123’000 konstant hoch bleiben. Gestiegen ist wiederum der Durchschnittslohn bei Neueinstellungen. Er stieg auf 115 000 Franken, das sind 4400 Franken mehr als im Vorjahr.

swissICT-Geschäftsführer Christian Hunziker ist sehr erfreut über die weiterhin breite Abstützung und die hohe Datenqualität der Studie. Mit über 30’000 Nennungen von aktuellen Informatiker-Löhnen wurde erneut eine neue Rekordzahl erreicht.

Grössere Unterschiede bei Top-Spezialisten
Welcher Lohn für ein Stellenprofil angemessen ist, ist keineswegs klar. Ein Blick in die Standardauswertung der swissICT-Salärstudie 2018 zeigt markante Unterschiede auch innerhalb von vergleichbaren Funktionen. Ein «Senior»-Projektleiter etwa verdient im Jahr in der Schweiz zwischen 120 000 (unteres Quartil, 25-Prozent-Schwelle) und 137 700 Franken (oberes Quartil, 75-Prozent-Schwelle). Dieses Berufsprofil gehört mit 1054 Nennungen zu den am häufigsten genannten. Beim «Senior»-Applikationsentwickler mit knapp 2410 Nennungen beträgt die Differenz von der 25-Prozent- zur 75-Prozent-Schwelle 24 000 Franken.

Ein Blick in die sehr viel umfangreichere Detailauswertung zeigt, dass bei den Top-Spezialisten die mögliche Salärspanne erheblich grösser ist. So beträgt beim «Senior-Expert»-Applikationsentwickler mit knapp 100 Nennungen die Differenz von der 25-Prozent- zur 75-Prozent-Schwelle bereits 48 500 Franken und der Median liegt bei diesen sehr gefragten Spezialisten um 24 000 Franken über der Kompetenzstufe «Senior» in diesem Berufsbild.

Hohe Transparenz
«Die Salärstudie ist in der ICT-Branche ein unverzichtbares Werkzeug. Es bringt Transparenz in einem wichtigen Thema, dem Lohn, und leistet wertvolle Dienste bei der Festlegung des eigenen Salärsystems, bei der Budgetierung sowie bei Lohnverhandlungen», betont Christian Hunziker. Bei den am stärksten nachgefragten Berufsbildern wie Applikationsentwickler, ICT-System Ingenieur und IT-Projektleiter zeige sich der konkrete Nutzen als Benchmark für Arbeitgeber und -nehmer am besten. An der Salärstudie 2018 haben 201 Unternehmen teilgenommen.

Diese haben die Saläre von insgesamt 30’761 Informatikern und Fachkräften der Telekommunikation angegeben, was einem neuen Höchststand entspricht. Stichtag der Datenerhebung war der 1. Mai 2018. Die Saläre wurden auf der Basis von «Berufe der ICT» ausgewertet, womit Saläre von insgesamt 46 Berufen erfasst sind. «Berufe der ICT» steht seit einigen Wochen neu als Online-Angebot zur Verfügung unter www.berufe-der-ict.ch.

Für die Ausgabe 2018 der Salärstudie wurde das Online-Tool überarbeitet. Individuelle Abfragen können sofort Online erstellt werden. Dafür gibt es ab sofort auch einen Flat-Tarif (1 Jahr) für unbegrenzte Abfragen. Auswertungen einzelner Profile sind einfacher zu beziehen als bisher. Die Einzelprofile können zum Stückpreis bezogen werden. swissICT Mitglieder kommen in den Genuss von Rabatten. (swissICT/mcps)

Über swissICT
swissICT ist der primäre Repräsentant des ICT-Werkplatzes Schweiz und der grösste Fachverband der Branche. swissICT verbindet über 2500 ICT-Unternehmen, Anwender-Unternehmen und Einzelpersonen. Der Verband fördert den Informationsaustausch, bündelt Bedürfnisse, publiziert die wichtigste Salärumfrage, formuliert ICT-Berufsbilder und ist Co-Veranstalter des wichtigsten Informatikpreises «Digital Economy Award».

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