Digitaltag am 25. Oktober in Vaduz macht die Digitalisierung erlebbar

Von moneycab - 08:59

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Die Augmented-Reality-App der LGT ermöglicht am Digitaltag in Vaduz einen spannenden Blick hinter die Kunstwerke der Fürstlichen Sammlungen.

Vaduz – Vaduz ist offizieller Standort des Schweizer Digitaltags, der am 25. Oktober 2018 an verschiedenen Standorten stattfindet. Die Bevölkerung ist kostenlos eingeladen, während des ganzen Tages digitale Innovationen im Kunstmuseum Liechtenstein, im Liechtenstein-Center und der Post Vaduz zu erleben. Der Digitaltag wird um 9.00 Uhr mit einem offiziellen Eröffnungsanlass lanciert.

Am Donnerstag, 25. Oktober 2018, findet der zweite Schweizer Digitaltag unter Federführung von digitalswitzerland statt. Vaduz ist erstmals offizieller Standort des Digitaltags und bietet attraktive Aktivitäten für alle Generationen. Die gesamte Bevölkerung ist am Digitaltag in Vaduz eingeladen, die aktuellen Entwicklungen der Digitalisierung erleben. Der Digitaltag im Vaduzer Städtle bringt die breite Bevölkerung mit den Auswirkungen der Digitalisierung in Kontakt und zeigt auf, wie sich sämtliche Bereiche des Lebens durch die neuen technologischen Möglichkeiten verändern. Die Besucherinnen und Besucher können die digitale Revolution mit allen ihren Facetten erleben. Sämtliche Aktivitäten sind von 9.00 bis 19.00 Uhr öffentlich und kostenlos zugänglich. Interessierte können die wichtigsten Programmpunkte auch per Live-Stream unter www.digitaltag.li verfolgen.

Aussteller zeigen digitale Innovationen
Hochkarätige Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft beleuchten die digitale Zukunft und diskutieren über Chancen und Risiken der Digitalisierung. Auf einem Rundgang durch das Vaduzer Städtle können die Besucherinnen und Besucher diverse Programmpunkte zu digitalen Themen erleben. Rund ein Dutzend Firmen und Organisationen aus Liechtenstein zeigen digitale Innovationen und Lösungen. Die Themenpalette der Aussteller reicht von digitalen Produkten über Digitalität in Museen bis zum Klassenzimmer der Zukunft. Hauptstandort ist das Kunstmuseum Liechtenstein. Weitere Standorte sind das Liechtenstein Center und die Post Vaduz.

Neben den Ausstellern bilden die Panel-Veranstaltungen, welche am Hauptstandort im Kunstmuseum stattfinden, ein besonderes Highlight (siehe Kasten). Der Digitaltag in Vaduz wird mit einem offiziellen Anlass um 9.00 Uhr mit Ansprachen von Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch und der Zukunftsforscherin Birgit Gebhardt eröffnet. Gebhardt ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Stiftung Zukunft.li und wird in ihrem Vortrag aufzeigen, wie sich Gesellschaft, Wirtschaft, Arbeits- und Privatleben durch die neuen technologischen Möglichkeiten verändern werden.

Unterstützung durch Gemeinde und Regierung
Der Digitaltag in Vaduz wird von der Gemeinde Vaduz und vom Ministerium für Infrastruktur, Wirtschaft und Sport unterstützt und durch digital-liechtenstein.li sowie dem Kunstmuseum Liechtenstein organisiert. Die Standortinitiative wird von rund 40 Unternehmen und Organisationen sowie von der Regierung Liechtensteins und dem Fürstenhaus getragen. „Wir freuen uns sehr, dass Vaduz offizieller Standort des Schweizer Digitaltags wird und bedanken uns herzlich für die breite Unterstützung. Der Digitaltag soll die Möglichkeiten der Digitalisierung für jeden Einzelnen greif- und fassbar machen und dabei eine Brücke zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft schlagen“, sagen Markus Goop und Patrick Stahl, von der Eventagentur Skunk AG, welche Mitgründer der Initiative sind und diese leiten. Bürgermeister Ewald Ospelt heisst Besucherinnen und Besucher aus Nah und Fern willkommen: «Die Gemeinde Vaduz freut sich sehr, offizieller Standort dieses überregionalen Anlasses zu sein und lädt die ganze Bevölkerung herzlich dazu ein, Vaduz an diesem Tag auf besondere Art und Weise zu erleben.» Auch Regierungschef-Stellvertreter und Wirtschaftsminister Daniel Risch blickt gespannt auf den Anlass: «Der Digitaltag in Vaduz lädt dazu ein, Digitalisierung hautnah mitzuerleben und über Chancen und Risiken zu diskutieren.»

Weitere Informationen unter www.digitaltag.li


Die Aussteller am Digitaltag in Vaduz:

Klassenzimmer der Zukunft
Die formatio Privatschule und das Experimentierlabor pepperMINT lassen die Besucher des Digitaltags 2018 in Vaduz eine Zeitreise vom Klassenzimmer der Vergangenheit in die Schule der Zukunft erleben. Im Klassenraum der Zukunft gibt es viel zu entdecken: rasende Roboter, digitale Devices, soziale Skills und neugierige Natur. Die Schule der Zukunft erfindet Lernen neu: dynamisch, digital, bunt und individuell.

Behind the art – Kunstwerke digital erleben
Die ETH Zürich, die Fürstlichen Sammlungen und die LGT haben gemeinsam eine innovative App entwickelt, die einen spannenden Blick hinter die Kunstwerke der Fürstlichen Sammlungen ermöglicht. Fünf Kopien von hochkarätigen Meisterwerken werden im Auditorium des Kunstmuseums ausgestellt. Die Augmented-Reality-App bringt den Betrachtern die Kunstwerke spielend näher und wird am Digitaltag in Vaduz erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Weinpresse in Virtual Reality erleben
Die Hochschule für Technik Buchs (NTB) bildet eine alte Weinpresse (Torkel) über Virtual Reality (VR) dynamisch nach. Sie können über eine VR-Brille den Torkel betrachten und bedienen. Man kann über den sogenannten Pressbengel die Spindel drehen. Mit einem Bremssystem werden verschiedene Momente an der Spindel simuliert. So bekommen die Besucher ein reales Gefühl von den Kräften, welche früher aufgebracht werden mussten, um den Pressbalken auf und ab zu bewegen.

Agile Kundenberatung
Die VP Bank setzt auf hybride Beratung – persönliche Beratung mit Unterstützung durch digitale Tools. Besucherinnen und Besucher können sich am Digitaltag ein Bild davon machen, wie einfach Online Banking ist. Beim VP Bank-Stand können Interessierte das E-Banking selbst ausprobieren und erhalten einen Einblick in die Anlageberatung mittels Tablets.

Rennauto live erleben
Globalmatix revolutioniert den Markt der Telematikdaten für Autos und Maschinen. Das Startup aus Liechtenstein erfasst Standort-, Bewegungs- und Diagnosedaten aus dem Maschinenraum und macht diese drahtlos über die Cloud zugänglich. Die Ferndiagnose macht Wartungen planbar. Dies optimiert den Einsatz der Maschinen, verlängert deren Lebensdauer und steigert die Effizienz. Am Digitaltag in Vaduz kann die Globalmatix-Software an einem Rennauto live erlebt werden.

Interaktiver Affe
Die interaktive Arbeit «Monkey Business» lädt mittels eines robotischen Plüschaffens ihre Betrachter ein, Teil der Installation zu sein. Das künstliche Wesen hält dabei, was sein Name verspricht: es äfft die Besucher nach. Es ist ein Spiel mit dem Computer als erlebbarem Kommunikationspartner und Medium. Die genutzte Technologie nutzt zur Gestenerkennung spezielle Nahinfrarotfilter (NIR), die auch in Industrie und Logistik, sowie Smartphones und AR-Brillen zur Bildanalyse verwendet werden.

Mobile Videoüberwachung
ARGUS präsentiert am Digitaltag mit ARGUS MoVi sowie dem ARGUS Alarmknopf zwei digitale Produkte. ARGUS MoVi stellt eine mobile Videoüberwachung dar, welche sowohl im Innen- als auch im Aussenbereich eingesetzt werden kann. Der ARGUS Alarmknopf garantiert einfachste und schnelle Hilfe in Notsituationen.

Blockchain zum Anfassen
io-market demonstriert eine Blockchain zum Anfassen und Verstehen. Blockchain und Kryptowährungen dominieren die Nachrichten seit Monaten. Das Unternehmen bietet einen Blick hinter die Technologie und visualisiert die Blockchain. Interessierte Besucher können sich selbst ganz einfach auf der Blockchain eintragen und eine Nachricht für die anderen Besucher hinterlassen.

«Vaterland»-News per Whatsapp
Lokale News einfach und schnell aufs Smartphone empfangen: Die Tageszeitung «Liechtensteiner Vaterland» bietet seit knapp einem Jahr einen neuen digitalen Nachrichtenkanal für Liechtenstein an. Die wichtigsten Neuigkeiten aus Liechtenstein und der Region versendet die «Vaterland»-Redaktion als WhatsApp-, Facebook- oder Apple-Business-Chat-Nachrichten.

Digitales Postfach und «Stamp2Go»
Die Liechtensteinische Post AG zeigt am Digitaltag die Lösung «Stamp2Go», mit der Kunden die Möglichkeit haben, persönliche Briefmarken mit einem Selfie vor Ort zu gestalten. Ausserdem wird über den Pilotbetrieb «Mein Postfach» informiert, bei dem die physische Briefpost der Pilotkunden eingescannt und in ein persönliches, digitales Postfach eingeliefert wird. Zum sicheren Login wird die erste liechtensteinische Handy-Signatur der FLZ Anstalt verwendet.

Baggern virtuell erleben
Die Kaiser AG ist führender Hersteller von Mobil-Schreitbaggern und Fahrzeugen für die Kanalreinigung und industrielle Entsorgung. Beim Kaiser Mobil-Schreitbagger werden über 50 Funktionen per Joystick angesteuert. Die Arbeit in schwierigstem Gelände benötigt Talent und viel Erfahrung. Den Besuchern des Digitaltags wird die Möglichkeit geboten, das Baggern selbst zu erleben, indem man mit einer VR-Brille den Blickwinkel eines Baggerfahrers einnimmt.

Smart Country Liechtenstein
24,8 km lang, 12,4 km breit: Liechtenstein ist hochpräzise vermessen. Das Ingenieurunternehmen KONRAD aus Schaan zeigt zusammen mit den Schweizer Firmen GEOINFO AG und iNOVITAS AG, wie Geodaten heute und in Zukunft erfasst und genutzt werden. Im Liechtenstein Center im Städtle Vaduz kann das Land digital, multidimensional und virtuell entdeckt werden. Auch Sensoren werden vor Ort gezeigt. Smarte Geodaten unterstützen die Entscheidungsträger, Informationsplattformen ermöglichen die Bürgerbeteiligung. Live-Präsentationen finden um 12.00 Uhr, 15.00 Uhr und 18.00 Uhr statt.

Augmented Reality für die Zahnmedizin
Kapanu, ein Spin-off der ETH Zürich, bietet die einmalige Gelegenheit sich neue Zähne zu verpassen. Anhand neuster AR-Technologie genügt ein Blick in die Kamera des iPads und die Besucher sehen sich mit den Zähnen ihrer Wahl. Die Technologie wird vielleicht bald beim Zahnarzt zu finden sein.

Zusätzliche Panels im Kunstmuseum Liechtenstein:

  • 9.00 Uhr: Offizielle Eröffnung des Digitaltags 2018 in Vaduz mit Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch, Zukunftsforscherin Birgit Gebhardt und Vertreter von digital-liechtenstein.li
  • 13.30 Uhr: Referat «Herausforderungen in der Bildung» von Zukunftsforscherin Birgit Gebhardt
  • 17.30 Uhr: Podiumsdiskussion «Digitalität – Kunstmuseen – Besucher» mit Inka Drögemüller, Leiterin Internationale Beziehungen im Städel Museum Frankfurt, Svenja Kriebel, Leiterin Angewandte Kunst im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, Boris Marte, Leiter Erste Bank Hub im Innovation Lab Wien, Moderation: Björn Quellenberg, Leiter Kommunikation Kunsthaus Zürich.

Sämtliche Aktivitäten und Panels sind öffentlich und kostenlos zugänglich.

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