CH-Schluss: SMI rückt 1,1% auf 8’854 Punkte vor

Von moneycab - 18:16

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Boerse

Zürich – Nach dem freundlichen Wochenstart hat die Schweizer Börse am Dienstag den Erholungskurs fortgesetzt. Der Leitindex SMI schloss knapp unter dem Tageshöchststand. Gestützt wurde der Markt durch die Bank- und Pharmawerte. Am Nachmittag hat auch die wieder positive Stimmung an den US-Börsen für Auftrieb gesorgt.

Optimismus verbreiteten in New York hat unter anderem positive Konjunkturdaten. So ist die Stimmung der US-Konsumenten so gut wie seit der Jahrtausendwende nicht mehr. Das entsprechende Barometer stieg im Oktober überraschend deutlich an. Die Anleger bleiben jedoch laut Marktbeobachter vorsichtig. Denn die USA erwägen einem Agenturbericht zufolge Strafzölle auf allen verbleibenden Waren aus China, sollte das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping keine Entspannung im Handelsstreit bringen.

Der Swiss Market Index (SMI) rückte am Dienstag um 1,08 Prozent vor und schloss bei 8’854,28 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gewann 0,93 Prozent auf 1’389,76 und der breite Swiss Performance Index (SPI) 1,05 Prozent auf 10’441,22 Zähler. Von den 30 Blue Chips schlossen 27 im Plus.

Zu den Stützen des Marktes gehörten sowohl die Bank- wie auch die Pharmawerte. So setzte vor allem Roche den Erholungskurs des Vortages fort. Die Titel schlossen mit 2,5 Prozent im Plus. Novartis notierten 0,7 Prozent höher. Auch das dritte SMI-Schwergewichte Nestlé zog gut um 1,0 Prozent an.

Nach der fortgesetzten Talfahrt seit Jahresbeginn gehörten am Dienstag auch die Bankaktien wieder einmal zu den Gewinnern. So stiegen UBS um 1,9 Prozent, Julius Bär um 1,8 Prozent und CS um 0,7 Prozent. Bei der UBS sorgte laut Marktbeobachtern unter anderem Konzernchef Sergio Ermotti für Auftrieb. Er hatte am Montag bekannt gegeben, dass er für 13 Millionen Franken Aktien seiner Bank gekauft habe.

Mit +2,4 Prozent schlossen auch die Aktien des Zementherstellers LafargeHolcim deutlich im Plus. Laut Händlern hat eine Meldung des US-Zementverbands PCA für Rückenwind gesorgt. PCA hat am Dienstag seit langem die Absatzerwartungen für Nordamerika für die kommenden Jahre erhöht. Die dortige Zementnachfrage könnte demnach nach langer Talfahrt wieder anziehen.

Zu den wenigen Verlierern des Tages dagegen zählten Geberit. Sie haben mit einem Minus von 9,3 Prozent im 30 Titel umfassenden SLI den höchsten Tagesverlust eingefahren. Der Sanitärtechnikkonzern wurde für das gemäss Einschätzung der Analysten schlechte Quartalsergebnis abgestraft. Geberit hat für das dritte Quartal 2018 weniger Gewinn ausgewiesen als erwartet und die Prognosen für das Gesamtjahr 2018 gesenkt.

Leicht unter dem Vortag schlossen Kühne+Nagel (0,1%). Clariant (-1,8%) publiziert am Mittwoch die Zahlen für die ersten neun Monate und die Aktien wurden im Vorfeld dazu verkauft.

Am breiten Markt verloren nach dem Muster, dass nicht erfüllte Erwartungen abgestraft werden, auch Phoenix Mecano. Der Komponenten- und Gehäusehersteller hat zwar einen deutlich höheren Gewinn verzeichnet als im Vorjahr, dennoch wurden die Analystenerwartungen auf der ganzen Linie verfehlt. Der Kurs der Titel gab entsprechend um 3,5 Prozent nach.

Straumann (+3,7%) dagegen legten am Dienstag zu, nachdem der Dentalimplantathersteller mit seinen Quartalszahlen beim organischen Wachstum die Markterwartungen übertraf. Auch Oerlikon rückten mit 1,0 Prozent vor. Der Technologiekonzern hatte im dritten Quartal 2018 sowohl Umsatz wie Auftragseingang deutlich gesteigert und damit die Erwartungen der Analysten übertroffen. (awp/mc/ps)

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