Avaloq lanciert spezialisierte PSD2-Lösungen, mit denen Finanzinstitute von der neuen Open-Banking-Ära profitieren können

Von moneycab - 14:12

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Thomas Beck, Group CTO Avaloq. (Foto: Avaloq)

Zürich – Das Fintech-Unternehmen Avaloq gibt heute die Markteinführung spezieller Lösungen bekannt, mithilfe derer Finanzinstitute die zweite Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) vollumfänglich erfüllen und darüber hinaus auch von dieser profitieren können. In Europa tätige Finanzdienstleister haben bis September 2019 Zeit, die Vorschriften vollumfänglich zu erfüllen. Diese verlangen von Banken und Vermögensverwaltern, dass sie ihre digitalen Infrastrukturen und Prozesse so anpassen, dass Drittunternehmen auf freigegebene Kundendaten zugreifen, personalisierte Dienstleistungen anbieten und dadurch Teil des finanziellen Ökosystems des Kunden werden.

Die PSD2-Richtlinie ist seit Januar 2018 gültig und erstreckt sich auf Zahlungsdienste und Zahlungsdienstanbieter in ganz Europa. Sie ermöglicht externen Parteien erstmals den Zugriff auf Kundendaten, sofern der Kunde zustimmt, um Zahlungen und Bankdienstleistungen mit Mehrwert anzubieten. Im Rahmen der Implementierung müssen die Finanzinstitute externen Anbietern sechs Monate vor dem endgültigen Inkrafttreten im September 2019 eine Dokumentation ihrer offenen Programmierschnittstellen (APIs) sowie eine entsprechende Testumgebung bereitstellen. Das bedeutet, dass ihre APIs ab März nächsten Jahres bereitstehen müssen.

Aufgrund der hohen Nachfrage seitens seiner Bank- und Vermögensverwaltungskunden hat Avaloq PSD2-Softwarelösungen und PSD2-Software as a Service-Lösungen lanciert, die ein breitgefächertes Einsatzspektrum abdecken und auf unterschiedliche Konfigurationen zugeschnitten sind. Die PSD2-Software as a Service-Lösungen sind bereits in die Gesamtbankenlösung und die Digital-Banking-Technologie von Avaloq integriert. Sie können als schlüsselfertige, sichere Lösung an Banken und Vermögensmanager geliefert werden, die «Software as a Service»- (SaaS) oder «Business Process as a Service»-Modelle (BPaaS) nutzen, sowie an Banken, die Avaloq in einer Vor-Ort-Installierung anwenden.

Paco Hauser, Regional Manager EMEA von Avaloq, erklärt: «Banken, die im Europäischen Wirtschaftsraum tätig sind, müssen die PSD2 erfüllen. Es kommen aber auch wettbewerbsbedingte Risiken auf sie zu, wenn sie bei der Integration von Drittanbieterleistungen nicht die Kontrolle über die User Journey und die Daten ihrer Kunden behalten. Dabei stellen sich wichtige Fragen rund um nahtlose Services, Authentifizierung, Sicherheit, DSGVO und Kosten, um nur einige zu nennen. Unsere neuen Lösungen wurden entwickelt, um diesen Herausforderungen zu begegnen und Banken und Vermögensverwalter profitieren zu lassen, indem sie ihren Kunden Zugang zu neuen Funktionen bieten, gleichzeitig aber die Kontrolle über die primäre Kundenbeziehung behalten.»

Einer Studie (1) von Accenture zufolge werden bis 2020 schätzungsweise EUR 61 Mrd. des gesamten Bankeneinnahmenpools in Europa (entspricht 7%) an Open-Banking-fähige Aktivitäten geknüpft sein. Aus einer separaten Umfrage (2) von Deloitte in der 90 europäische Banken befragt wurden, geht hervor, dass rund die Hälfte plant, den Kunden mithilfe von PSD2 zu ermöglichen, Kontodaten verschiedener Bankkonten zentral und gesammelt online oder über eine mobile App einzusehen. Zusätzlich will rund die Hälfte der Banken neue Produkte und Dienstleistungen einführen.

Thomas Beck, CTO von Avaloq, erläutert: «Die PSD2-Richtlinie gibt auch den Anstoss für echte Innovationen und einen Strukturwandel am Markt. Avaloq ist davon überzeugt, dass Finanzinstitute, die einen erleichterten Zugang bieten und offen mit externen Anbietern in Kontakt treten, eine bessere Wettbewerbsposition haben und die PSD2-Vorschriften als Chance nutzen können, um sich noch stärker an den Bedürfnissen ihrer Kunden zu orientieren und zusätzliche Umsätze zu generieren. Genau im Hinblick darauf wurden unsere Lösungen entwickelt: Wenn Banken und Vermögensmanager die PSD2-Lösung von Avaloq implementieren, ist der Grundstein für künftige API-Business Cases über unser marktführendes Angebot für offene APIs gelegt.» (Avaloq/mc/ps)

(1) https://www.accenture.com/_acnmedia/PDF-77/Accenture-Brave-New-World-Open-Banking.pdf
(2) https://www2.deloitte.com/content/dam/Deloitte/cz/Documents/financial-services/Deloitte_European_PSD2_Voice_of_the_Banks_Survey_012018.pdf

Über Avaloq: Essential for Banking
Avaloq ist die treibende Kraft der Automatisierung und Digitalisierung der Finanzbranche.
Aufbauend auf unserer voll integrierten Bankensoftware schaffen wir leistungsfähige digitale Nutzererlebnisse. Banken und Vermögensverwaltern stellen wir unsere digitalen Lösungen über ein standardisiertes Business Process as a Service (BPaaS)- oder ein Software as a Service (SaaS)-Modell zur Verfügung. Dies eröffnet Finanzinstituten die Freiheit, sich auf Produkt- und Vertriebsinnovation, Kundenservice, Kundenvertrauen und Wachstum zu konzentrieren – während Avaloq hinter den Kulissen den nahtlosen Betrieb sicherstellt.
158 Banken und Wealth Manager, die weltweit Vermögenswerte von zusammen mehr als CHF 4.000 Mrd. verwalten, schenken Avaloq, unseren Produkten und unserer Erfahrung ihr Vertrauen. Unsere Kunden sind die führenden Banken von heute und morgen.

Avaloq ist der einzige unabhängige Lösungsanbieter in der Finanzbranche, der seine Software zugleich selbst entwickelt und betreibt – darum gehören Avaloq Banking-Lösungen zu den effizientesten der Welt. Um Innovationen zu fördern, arbeiten wir auf eine einzigartig kollaborative Weise mit Kunden, anderen Fintechs, Universitäten und Hunderten von Drittanbietern zusammen: im Avaloq Ecosystem.
Avaloq hat seinen Hauptsitz in der Schweiz und beschäftigt weltweit mehr als 2.000 Mitarbeitende. Wir betreiben drei F&E-Zentren in Zürich, Edinburgh und Manila sowie vier Service Centres in der Schweiz, Singapur und Deutschland. Zudem sind wir mit Niederlassungen in den anspruchsvollsten Finanz- und Innovationszentren der Welt wie Berlin, Frankfurt, Hongkong, London, Luxemburg, Madrid, Paris, Singapur und Sydney vertreten.
Mehr Informationen unter: www.avaloq.com

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