Nicole Heimann: Die Leadership Alliance als Initiatorin des Kulturwandels

Von moneycab - 18:08

Eingestellt unter: Kommentare, Promotion, Unternehmer

Nicole Heimann, CEO der Nicole Heimann & Partners AG

Die Digitalisierung fordert Führungskräfte auf, Werte und Einstellungen ihres Unternehmens zu reflektieren und zu justieren. Das Senior Leadership Team hat die Aufgabe, den Kulturwandel nicht nur zu initiieren, sondern authentisch vorzuleben. Nicole Heimann und ihr Team helfen Führungskräften, das dafür nötige Corporate Mindset zu entwickeln.

Von Nicole Heimann

Man kennt das: Bei Jobantritt mögen Werte, Normen und Image des neuen Unternehmens noch zu einem passen. Schon nach kurzer Zeit aber kommen Zweifel auf, ob die Unternehmenskultur tatsächlich den eigenen Vorstellungen entspricht.

Vielen Unternehmen fehlt eine Kultur, die fest in ihrer DNA verwurzelt ist und von den Mitarbeitenden getragen und gelebt wird. Um sie zu verwirklichen, bedarf es einer entscheidenden Voraussetzung: Das Konglomerat aus Vorstand, CEO und Führungskräften muss gemeinsam die gewünschten Werte, Normen und Überzeugungen glaubwürdig verkörpern. Und mehr noch: Es muss als gutes Bespiel vorangehen. Aber genau dort liegt häufig das Problem. Gemäss einer Studie der Personalberatung Egon Zehnder ist es für jeden zweiten CEO eine Herausforderung, das Senior Leadership Team zu einem kulturellen Wandel zu bewegen. Zu unterschiedlich sind die Vorstellungen und Ziele.

Das Corporate Mindset muss stimmen
Weichen die Werte und Vorstellungen der Mitarbeitenden von denen des Unternehmens ab, beeinträchtigt dies früher oder später ihre Motivation. Die Folgen für das Unternehmen sind fatal. Die Mitarbeiterfluktuation steigt und das soziale Gefüge gerät aus dem Gleichgewicht. Nur eine starke Unternehmenskultur stellt einen starken sozialen Zusammenhalt sicher.

Wenn sich Führungskräfte über die eigene Unternehmenskultur Gedanken machen, sind sie gezwungen, Identität und Werte des Unternehmens zu definieren. Erst indem sie eine Richtung und eindeutige Werte vorgeben und -leben, schaffen sie das passende Umfeld für Mitarbeitende mit ähnlichen Werten. Diese fühlen sich in Folge nicht nur als Fachkraft sondern auch als Mensch am richtigen Ort. Sie spüren, dass das Corporate Mindset stimmt.

Unternehmenskultur und die Generation Y
Die Weltwirtschaft unterliegt einem gewaltigen Veränderungsprozess. Täglich drängen neue Start-Ups, Unternehmen und schliesslich Wettbewerber auf den Markt. Um sich gegenüber potentiellen Mitarbeitenden von der Masse abzusetzen, sind Unternehmen gezwungen, ein unverwechselbares, attraktives Image aufzubauen. Mehr denn je braucht es das passende Corporate Mindset, das insbesondere auch Millennials mit ihren Bedürfnissen überzeugt. Man denke an Player wie Google oder Facebook.

Nur wenn Firmen ihre kulturellen Werte transparent machen und authentisch leben, haben sie eine Chance, den Wettbewerb um die besten Talente zu gewinnen.

Umso alarmierender sollte es für Unternehmen sein, welche Ergebnisse der Deloitte Millennial Survey 2018 zutage gefördert hat. Danach hat die Generation Y insbesondere im letzten Jahr das Vertrauen in die Motivation und das ethische Verhalten ihrer Arbeitgeber verloren. Auch die Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber hat gelitten. «Angesichts dieser pessimistischen Einstellung ist der Zeitpunkt für Unternehmensführerinnen und Unternehmensführer ideal, sich als treibende Kraft für den positiven Wandel zu positionieren und von der Konkurrenz abzuheben», so das Fazit der Studie.

«Die Unternehmenskultur macht das Wesen der Firma aus. Sie gibt den Mitarbeitern einen Rahmen, eine gemeinsame Zielrichtung und Identität und damit Halt und Sicherheit.» Nicole Heimann

Kultur wichtiger als Strategie
Scheinbar sind sich viele Unternehmen der wichtigen Bedeutung der Unternehmenskultur durchaus bewusst. Wie eine aktuelle Studie der PwC-Tochter Strategy& zeigt, glauben 63 Prozent der Führungskräfte in der Schweiz und in Deutschland, dass die Kultur eines Unternehmens wichtiger ist als die Strategie oder das Geschäftsmodell. Rund jede zweite Führungskraft in Europa ist der Ansicht, dass die Unternehmenskultur in ihrem Betrieb auf Managementebene hohe Priorität hat. «Die Unternehmenskultur ist sowohl intern als auch extern ein zentraler Faktor, den Unternehmen nicht vernachlässigen sollten», so Paolo Pigorini von Strategy&. Die Herausforderung sei allerdings, eine agile, für ein digitales Umfeld geeignete Kultur in einer Realität zu schaffen, die von Stabilität, Struktur- und Prozesstreue geprägt sei.

Kulturwandel geht nur «von oben»
Wie schaffen es aber Firmen, langfristig eine gesunde Unternehmenskultur zu etablieren? Herkömmliche Trainingsprogramme richten sich zumeist an das mittlere Management. Dies führt zu einer Trennung von Mitarbeitenden und Executive Level/Top Management. Mitglieder des mittleren Managements müssen sich zu Recht fragen, warum sie sich an diesen Werten und Verhaltensmustern orientieren sollen, wenn ihre Chefs es nicht tun. Für dieses Problem gibt es nur eine Lösung: Unternehmen müssen bei Trainingsprogrammen den Executive Level in den Mittelpunkt stellen, wollen sie einen echten Kulturwandel herbeiführen.

Kultur und Führung sind untrennbar miteinander verbunden. Oder wie im Harvard Business Review’s ‘Leader’s guide to corporate culture’ geschrieben: «Erfolgreiche Führungskräfte haben ein Gespür für die sie umgebende Kultur. Sie wissen, wenn Änderungen nötig sind und verstehen, diese geschickt umzusetzen.» Führungskräfte sind dafür verantwortlich, hinter die Grundsätze und Leitbilder des Unternehmens zu schauen. Sie müssen sich darauf konzentrieren, mit gutem Beispiel voranzugehen und im Sinne eines Corporate Mindsets zu agieren, das sie sich für Organisation wünschen.

Erfolg hat einen Namen: Marshall Goldsmith
Die wenigsten CEOs sind in der Lage, dieses anspruchsvolle Ziel ohne professionelle Hilfe zu erreichen. Als Alan Mulally 2006 Ford übernahm, lag das Unternehmen am Boden. Sein Marktanteil war seit 1990 um 25 % gesunken. Nach einem Coaching mit dem amerikanischen Leadership-Strategen Marshall Goldsmith war Mulally im Stande, das Blatt zu wenden. Ford schafft es am Ende, als einer der drei grössten Automobilhersteller gestärkt aus der Rezession hervorzugehen.

Aus diesem Grund legt die Nicole Heimann & Partners AG bei ihren Coachings ein grosses Gewicht darauf, dass die entscheidenden Impulse eines Kulturwandels von der Geschäftsleitung ausgehen. Dabei orientiert sie sich an dem «Stakeholder Centered Coaching Process» von Marshall Goldsmith, der schon bei Alan Mulally zum Erfolg geführt hat.

«Das Leadership Alliance Mindset – also das einheitliche, kooperative Denken und Handeln der Führungskräfte – ist der Grundstein für die Unternehmenskultur des digitalen Zeitalters.» Nicole Heimann

Verständnis und Akzeptanz von Werten und Verhaltensmustern allein sind natürlich nicht genug. Nur wenn den Worten Taten folgen, haben Unternehmen eine Chance, potentielle Mitarbeitende von sich zu überzeugen und so den Wettbewerb um die besten Talente zu gewinnen.

Sie möchten mehr über die grundlegende Bedeutung der Leadership Alliance für die authentische Unternehmenskultur erfahren? Kontaktieren Sie uns für ein Gespräch (https://www.nicoleheimann.com/de/)

Über Nicole Heimann & Partners AG
Führung im digitalen Zeitalter ist eine herausfordernde Aufgabe und kann nur mit dem richtigen Mindset zum Erfolg führen. Nicole Heimann hat sich auf das professionelle Coaching von High Level, High Performance Individuen und Teams spezialisiert mit dem Ziel, authentische Leadership Alliances zu etablieren. Welche enorme Ausstrahlung dieses Konzept auf das Führungspotential sowie das ganze Unternehmen hat, beschreibt sie in ihrem Buch «How to develop the Authentic Leader in you». www.nicoleheimann.com

Firmeninformationen zur Nicole Heimann & Partners AG bei monetas.ch

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