Forschungsprojekt: Zürich wird zur Pop-up-City

Von moneycab - 13:59

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Crowdhouse

Crowdhouse Pop-up Store am im Herzen des Zürcher Finanzzentrums. (Foto: Crowdhouse)

Zürich – Die Stadtentwicklung Zürich wirkt an einem von Innosuisse geförderten Forschungsprojekt zum Thema Pop-up-Shops mit. Das Projekt wird von der Fachhochschule St. Gallen geleitet. Neben der Stadt Zürich sind der führende Marktplatz für Pop-up-Shops in der Schweiz, «Popupshops.com» aus Zollikon, sowie die Stadt St. Gallen und die Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs beteiligt.

Pop-up-Shops sind in Zürich kein neues Phänomen. In Anbetracht der steigenden Popularität stellt sich die Frage nach ihrer zukünftigen Bedeutung und dem möglichen Potenzial in der Stadt Zürich. Welche Chancen eröffnen Pop-up-Shops für Liegenschaftsbesitzer, für Vermieter in der Innenstadt und in den Quartierzentren? Welche Auswirkungen ergeben sich für die Wertentwicklung der Immobilien? Wie finden sich passende Retailer und Vermietende?

Beteiligung an Forschungsprojekt
Diese Fragen werden im von Innosuisse geförderten Forschungsprojekt «Pop Up City» unter Leitung der Fachhochschule St. Gallen bearbeitet. Neben der Stadtentwicklung Zürich beteiligen sich der führende Marktplatz für Pop-up-Shops in der Schweiz, «Popupshops.com» aus Zollikon, sowie die Stadt St. Gallen und die Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs an dem Forschungsprojekt. Das Projekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren. In einer ersten Phase werden Verkaufsflächen gesucht, die sich für einen Pop-up-Shop eignen und im Forschungsprojekt evaluiert werden können.

Detailhandel wichtiges Thema für die Stadtentwicklung
Neue Technologien und Trends verändern die Welt des Handels und der Immobilien in hohem Tempo. Diese Dynamik führt zu einem veränderten Bedarf an Verkaufsflächen und zu neuen Strukturen im stationären Handel. Langjährige Ankermieter werden seltener, unkonventionelle und schnelllebige Verkaufsformate wie Pop-up-Shops häufiger. Die Stadtentwicklung Zürich beschäftigt sich schon lange mit dem Thema Detailhandel und Nahversorgung, im Jahr 2017 schwerpunktmässig unter dem Titel «Stadt der Zukunft: Handel im Wandel». Fünf Szenarien zeigten damals, wohin die Reise gehen könnte und wie die Auswirkungen für Zürich aussehen könnten – auch Pop-up-Shops waren dabei bereits ein Thema. Pop-up-Shops können zur Vermeidung von Leerstand und zur Schaffung zusätzlicher Vielfalt im Detailhandelsangebot beitragen. Sie können somit einen Beitrag zur Steigerung der Attraktivität der Innenstadt und der Quartiere leisten. (mc/pg)

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