UBS: Brexit und Konjunktursorgen belasten KMU

Von moneycab - 10:12

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Konjunktur

(Foto: Minerva Studio - Fotolia.com)

Zürich – Die Stimmung in den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) hat sich im Januar verstärkt eingetrübt. Das zeigt das UBS KMU Barometer. Politische Turbulenzen wie der Brexit und Unsicherheit über die Wirtschaftsentwicklung in der Eurozone vermiesen den Firmenlenkern die Aussichten.

Das Barometer der KMU sei im Januar auf 1,09 Punkte gesunken von 1,29 Punkten im Oktober, teilte die UBS am Donnerstag mit. Auch bei Grossunternehmen hinterlassen die Ungewissheiten Spuren: Deren Barometer fiel auf 0,76 Punkte von 1,03 Punkten.

Erstmals hat sich die UBS für die Berechnung des Barometers auch auf die Dienstleistungsbranchen abgestützt. Damit könne ein besseres Bild über den Verlauf der hiesigen Wirtschaft und der beiden Grössenklassen abgegeben werden, schrieb die Grossbank. Das UBS KMU Barometer basiert auf der Befragung der Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH bei Industrie- und Dienstleistungsunternehmen.

Eintrübung bei allen Branchen
Die Ungewissheit über die künftige Wirtschaftsentwicklung beeinträchtige nicht nur Industrieunternehmen, sondern auch binnenorientierte Firmen, berichtete die UBS. So waren bei den KMU vor allem die Unternehmen im Gross- und Detailhandel und der Industrie verantwortlich für den Rückgang des Barometers, bei den Grossunternehmen vor allem der Dienstleistungssektor und der Grosshandel.

Allerdings zeigen sich alle Branchen unsicherer: Die Verschlechterungstendenz sei in allen Brachen und bei beiden Unternehmensgrössen zu finden, hiess es im Communiqué.

Deutliche Abschwächung des Konjunkturaufschwungs
Der globale Konjunkturaufschwung hat zuletzt an Dynamik verloren. Besonders in China und Europa waren Abschwächungen zu beobachten. Erst am gestrigen Mittwoch hat die Industriestaaten-Organisation OECD ihre Wachstumsprognose für die Europa und Deutschland drastisch gesenkt. Deutschland ist der grösste einzelne Handelspartner der Schweiz.

Somit bekommen auch die Unternehmen hierzulande eine Abkühlung im Nachbarland deutlich zu spüren, was sich etwa bereits im Schlussquartal 2018 bemerkbar gemacht hatte. Aber auch das Hin und Her rund um den Ausstieg der Briten aus der europäischen Union sorgt für Alarmzeichen.

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