Zürich – Die Angebotsmieten haben 2025 weiter zugelegt und dies gemäss der Inserateplattform Homegate trotz sinkender Zuwanderung und tieferem Referenzzinssatz. Dabei hätten sich die grössten Mietanstiege für einmal nicht in den urbanen Zentren abgespielt.
Konkret stiegen die Angebotsmieten im Dezember gegenüber dem Vormonat nochmals um 0,4 Prozent, wie einer Mitteilung vom Donnerstag zu entnehmen ist.
Im Gesamtjahr 2025 summiere sich der Anstieg der Angebotsmieten in der Schweiz damit auf ein Plus von 2,3 Prozent. Damit fiel die Zunahme allerdings laut Homegate geringer aus als in den vorangegangenen beiden Jahren, in denen das Wachstum bei 3,2 Prozent (2024) bzw. bei 4,7 Prozent gelegen hatte.
Die abflachende Preisdynamik sei einerseits der sinkenden Nettozuwanderung und andererseits der jüngsten Senkung des Referenzzinssatzes zuzuschreiben.
Die höchsten Mietpreissteigerungen bei inserierten Wohnungen wurden 2025 derweil nicht in den urbanen Zentren registriert, sondern in der Zentralschweiz und im Bündnerland. Graubünden lag dabei mit einem Anstieg von 10,0 Prozent laut Homegate deutlich an der Spitze, gefolgt von den Kantonen Schwyz (+7,4%) und Nidwalden (+6,7%).
Den Blick nach vorne gerichtet, wird für 2026 nochmals ein «leichter» Anstieg erwartet. (awp/mc/ps)
