Neuenburg – Die Baupreise sind in der Schweiz im vergangenen Halbjahr erneut gestiegen. Zum Anstieg trugen sowohl der Hoch- als auch der Tiefbau bei.
Der zwei Mal im Jahr berechnete Baupreisindex des Bundesamtes für Statistik (BFS) kletterte zwischen Oktober 2025 und April 2026 um 0,6 Prozent auf 100,6 Punkte (Oktober 2025 = 100), wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag hiess. Innert Jahresfrist (April 2025 bis April 2026) stieg das Preisniveau im Baugewerbe damit um 1,0 Prozent.
Im Hochbau hätten sich insbesondere Mauerarbeiten, Fenster aus Holz-Metall sowie Innentüren aus Metall verteuert, heisst es. Im Tiefbau seien die Preise vor allem bei Trassenbauten und Honoraren gestiegen. Auch teurere Erdarbeiten für Leitungen innerhalb von Grundstücken hätten zum Anstieg des Baupreisindexes beigetragen.
Mit Blick auf die Regionen legten die Baupreise in sämtlichen Grossregionen zu. Den stärksten Anstieg verzeichnete das Tessin mit einem Plus von 1,4 Prozent, gefolgt von der Zentralschweiz mit 1,3 Prozent. (awp/mc/ps)
