Zürich – Die Preise für Wohneigentum sind im März 2026 im Vergleich zum Vormonat auf breiter Front gestiegen. Damit nahm die Verschnaufpause vom Februar also ein schnelles Ende – «Betongold» wird wieder teurer. Regional gab es wie üblich deutliche Unterschiede.
Vor allem Einfamilienhäuser wurden im März im landesweiten Durchschnitt 1,5 Prozent teurer ausgeschrieben als noch im Vormonat, wie der von ImmoScout24 und dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI erhobene ImmoScout24-Kaufindex am Freitag zeigt. Eigentumswohnungen verteuerten sich mit plus 0,5 Prozent moderater.
Damit klettern die Jahreswachstumsraten bei Einfamilienhäusern auf 4,6 Prozent und bei den Stockwerkeinheiten um 4,8 Prozent.
Ostschweiz holt auf
Im regionalen Vergleich zeigte sich fast überall ein klarer Aufwärtstrend bei den inserierten Hauspreisen. Um deutliche 4,5 Prozent stiegen diese im März in der Ostschweiz, also in einer Region mit vergleichsweise moderatem Preisniveau, so die Experten.
Ebenfalls markante Zuwächse verzeichneten die Grossregion Zürich (+2,6%) und die Genferseeregion (+1,8%). Im Mittelland sowie in der Zentralschweiz resultierte jeweils ein Plus von 1,0 Prozent. Deutlich zurückhaltender fiel der Anstieg im Tessin aus (+0,6%), während die Nordwestschweiz als einzige Region einen Rückgang aufweist (-1,4%).
Auch bei Eigentumswohnungen lagen die Angebotspreise in den meisten Regionen leicht über dem Vormonat. Am stärksten fiel der Anstieg ebenfalls in der Ostschweiz aus (+1,9%). Am anderen Ende verzeichnete die Grossregion Zürich einen leichten Rückgang um 0,5 Prozent. (awp/mc/ps)
