Helvetia baut in Zürich-Wollishofen 188 Wohnungen

Bellariarain

Visualisierung des Neubauprojekts von Michael Meier und Marius Hug Architekten (Quelle: Nightnurse Images GmbH, Zürich)

Zürich – Die Helvetia Versicherungen ersetzen ihre in die Jahre gekommene Wohnsiedlung Bellariarain in Zürich-Wollishofen durch ein Neubauprojekt mit 188 neuen Wohnungen. Mit einem Studienwettbewerb unter Einbezug aller betroffenen Kreise hat Helvetia ein Siegerprojekt für den Neubau am Bellariarain erkoren.

Die Wohnsiedlung Bellariarain grenzt an den denkmalgeschützten Ortskern des Zürcher Stadtquartiers Wollishofen. Die acht Gebäude der Überbauung mit 72 Wohnungen wurden kurz nach dem Zweiten Weltkrieg erstellt. Nach fast 70- jährigem Bestehen entsprechen sie laut Helvetia nicht mehr den aktuell geltenden Bauvorschriften und Normen sowie den künftigen Nutzungsbedürfnissen. Die Gebäude verzeichnen stetig steigende Unterhaltskosten.

Baubeginn im 1. Quartal 2017 geplant
Ein Neubauprojekt soll daher am Bellariarain eine nachhaltige, quartierverträgliche und moderne Überbauung hervorbringen. Die Überbauung wird 188 neue Mietwohnungen bieten und entspricht dem dringenden Bedürfnis nach vielfältigem, attraktivem Wohnraum zu fairen Preisen zentrumsnah von Zürich. Die Baueingabe ist für das vierte Quartal 2015 vorgesehen. Mit erfolgreicher Baubewilligung soll im ersten Quartal 2017 der Baubeginn stattfinden. Bezug der neuen Überbauung ist auf Herbst 2018 geplant. Die bestehenden Mietverhältnisse werden per Ende September 2016 gekündigt. Den teilweise langjährigen Mietern will das Unternehmen helfen, eine gute Anschlusslösung zu finden.

«fjäder» fügt sich optimal in die Quartierstruktur ein
«Die Einwände gegen das Erstprojekt von 2009 sind in die Rahmenbedingungen für die Ausarbeitung des nun vorliegenden Projekts von Beginn an eingeflossen», sagt Daniel Wehrli, Leiter Projekte Ost bei Helvetia, und führt aus: «Mit einem zweistufigen Prozess haben wir sichergestellt, dass das Projekt von Grund auf überdacht wird und alle Optionen berücksichtigt werden können.» Einen Fokus hat Helvetia auch auf den Einbezug aller Betroffenen gelegt. So haben Vertreter der Stadt Zürich und des Quartiervereins Wollishofen im Beurteilungsprozess der eingereichten Bauprojekte mitwirken können.

Anfang des Jahres hat dieses Gremium das Siegerprojekt aus dem Studienwettbewerb erkoren: «fjäder» von Michael Meier und Marius Hug Architekten AG. Das Bauprojekt überzeugte durch seine Umsetzung von verdichtetem und nachhaltigem Bauen und durch seine Einbindung des Bellariarains in das Stadtquartier Wollishofen. «Die Nähe zum denkmalgeschützten Ortskern Haumesser und die Lage inmitten des Gustav Ammann Parks verleihen der Überbauung einen besonderen Charakter. Diesen wollen wir beibehalten und die neue Siedlung mit warmen Farbtönen in die Parkumgebung und die Hanglage einpassen», erklärt Marius Hug, Architekt und Projektleiter der Michael Meier und Marius Hug Architekten AG. (Helvetia/mc/pg)

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