Intershop dank Neubewertungen mit Gewinnsprung – Dividende erhöht

Simon Haus

Simon Haus, CEO Intershop. (Foto: Intershop/mc)

Zürich – Die Immobiliengesellschaft Intershop hat im vergangenen Geschäftsjahr dank sehr starker Neubewertungen fast eine Gewinnverdoppelung erzielt. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren. Beim Ausblick ist Intershop zuversichtlich.

Der Nettoliegenschaftsertrag stieg 2025 um 5,4 Prozent auf 77,2 Millionen Franken, wie Intershop am Donnerstag mitteilte. Zum Anstieg hätten insbesondere die Akquisitionen 2024 und 2025 beigetragen.

Auch operativ fiel das Ergebnis höher aus. Das Betriebsergebnis (EBIT) ohne Neubewertungseffekte lag im Jahr 2025 bei 94,8 Millionen Franken und damit um 9,7 Prozent über dem Vorjahr.

Neubewertungen treiben Gewinn
Der Hauptgrund für den massiven Gewinnanstieg waren sehr starke Bewertungsveränderungen. Diese summierten sich auf 188,5 Millionen Franken. Im Vorjahr waren es 59,7 Millionen gewesen. Unter dem Strich verblieb damit ein Reingewinn von 212,8 Millionen nach 117,5 Millionen im Vorjahr. Aus dem Gewinn will Intershop nun eine auf 6,00 erhöhte Dividende nach 5,50 Franken je Aktie im Vorjahr auszahlen.

Aus den Liegenschaftenverkäufen flossen derweil 29,6 Millionen Franken positiv in die Erfolgsrechnung ein, nach zuvor 23,5 Millionen. Am Ende des Berichtsjahres 2025 umfasste das Portfolio laut den Angaben insgesamt 43 Liegenschaften. Der Wert des Immobilienportfolios betrug 1,75 Milliarden Franken nach 1,59 Milliarden im Vorjahr.

Die Leerstandsquote des Gesamtportfolios verringerte sich im Vorjahresvergleich um 0,2 Prozentpunkte auf 6,9 (VJ 7,1%) Prozent. Neu zieht Intershop den marktbedingten Leerstand heran und hat den Vorjahreswert entsprechend angepasst.

Ausblick positiv
Im Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 2026 gibt sich Intershop zuversichtlich. So will das Unternehmen Opportunitäten am Transaktionsmarkt «selektiv» für den Erwerb von Entwicklungsprojekten und die Steigerung des Nettoliegenschaftsertrags nutzen. Gleichzeitig seien auch Verkäufe von Immobilien vorgesehen.

Insgesamt werde ein stabiler bis leicht höherer Nettoliegenschaftsertrag erwartet. Es werde mit einem Jahresergebnis gerechnet, dass die «Fortführung der attraktiven Dividendenpolitik ermöglichen wird.» (awp/mc/ps)

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