Marktpreise für Renditeimmobilien stabilisieren sich

Immoblien

(Pexels)

Zürich – Nach zuletzt starken Rückgängen war die Preisentwicklung für Mehrfamilienhäuser im dritten Quartal nur noch leicht rückläufig. Bei den Büroimmobilien kam es gar zu einer leichten Erholung.

Die Preise von Mehrfamilienhäusern in der Schweiz sind von Juli bis September im Vergleich zum Vorquartal noch um 0,8 Prozent zurückgegangen. Das ergab eine Auswertung des Beratungs- und Forschungsunternehmens Fahrländer Partner Raumentwicklung (FPRE) anhand der Transaktionspreise.

Damit bewegen sich die Preise ungefähr auf dem Niveau vom Herbst 2018, stellte FPRE fest. Aktuell lägen sie rund 11 Prozent unter den Vorjahreswerten und gar 14 Prozent unter dem Rekordhoch vom April 2022.

Die deutlichsten Abschläge beobachtete FPRE im dritten Quartal in den Regionen Zürich (-1,3 Prozent), Basel (-1,2 Prozent) und Genfersee (-0,6 Prozent). Praktisch unverändert blieben die Preise für Renditeimmobilien in den Regionen Jura (-0,1 Prozent), Südschweiz (-0,2 Prozent), Mittelland (-0,3 Prozent) und Ostschweiz (-0,3 Prozent).

Büroimmobilen mit Gegenbewegung
Die Preise von Büroimmobilen in der Schweiz stiegen zum Vorquartal nach der jüngsten Korrektur um 2,3 Prozent. Ein wichtiger Treiber seien die im gleichen Zeitraum gestiegenen Mieten von Neuabschlüssen von Büroflächen gewesen. Zum Vorjahresquartal resultiert aber nach wie vor ein Minus von 8,3 Prozent.

Regional zeigten sich unterschiedliche Entwicklungen: Die Regionen Genfersee (-1,0 Prozent) verzeichnete eine Preisminderung zum Vorquartal, während in der Südschweiz (+4,3 Prozent), in Zürich (+3,4 Prozent) und im Mitteland (+3,3 Prozent) Abschlägen registriert wurden. (awp/mc/pg)

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