Peach Property bleibt zum Halbjahr in den roten Zahlen

(Bild: Peach Property)

Zürich – Die Peach Property Group ist im ersten Halbjahr 2026 trotz operativer Verbesserungen in den roten Zahlen geblieben. Nach vorläufigen Zahlen Ende August lieferte das Immobilienunternehmen nun die Ergebnisziffern nach. Am Ausblick hält die Gruppe fest.

Unter dem Strich resultierte nach wie vor ein Reinverlust. Dieser wurde aber verringert und betrug noch 3,6 Millionen Euro nach einem Fehlbetrag von 9,6 Millionen im Vorjahreszeitraum, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Halbjahresbericht hervorgeht.

Bereits Ende August hatte Peach Property um 5,1 Prozent höhere Netto-Mieterträge des Strategic Portfolios von 42,4 Millionen Euro auf vergleichbarer Basis vermeldet. Der Leerstand in diesem strategisch relevanten Portfolio sank auf 3,3 von 6,3 Prozent vor Jahresfrist. Der adjustierte EBITDA stieg um 25,6 Prozent auf 29,9 Millionen, während sich der operative Mittelzufluss (FFO) auf 8,9 Millionen nach zuvor 9,4 Millionen belief. Die Vorjahreszahlen hat das Unternehmen teils angepasst.

Per Ende Juni umfasste das strategische Portfolio 16’220 Wohneinheiten und damit etwa 80 Prozent des Gesamtportfolios sowie rund 85% der gesamten Mietfläche. Der Marktwert dieses Portfolios lag bei 1,5 Milliarden Euro, das Gesamtportfolio hatte einen Wert von gut 1,8 Milliarden.

Das Strategic Portfolio wachse profitabler und die Vermietungsleistung verbessere sich, heisst es weiter. Es zeige sich «zunehmend das Potenzial unseres operativen Geschäfts», wird CEO Gerald Klinck zitiert. Zudem treibe Peach Property den Verkauf des nicht-strategischen Portfolios «konsequent» voran.

Am Ausblick hält das Unternehmen fest. So wird für den FFO ein Wert zwischen 17 und 19 Millionen Euro angestrebt. Darüber hinaus sollen die Like-for-like-Mieteinnahmen im strategisch relevanten Portfolio um rund 6 Prozent steigen. (awp/mc/ps)

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