Preisdynamik am Eigenheimmarkt verlagert sich

Das grösste Wachstum verzeichnete die Vermittlung von Online-Hypothekarkrediten. (Bild. Pixabay)

Zürich – Die Angebotspreise für Wohneigentum in der Schweiz haben sich im Juni in unterschiedliche Richtungen entwickelt. Während die Angebotspreise für Eigentumswohnungen weiter nach oben tendieren, zeichnet sich bei Einfamilienhäusern eine Konsolidierung ab.

Konkret stiegen die ausgeschriebenen Preise für Eigentumswohnungen um weitere 0,7 Prozent. Bei Einfamilienhäusern fällt die Veränderung mit einem Plus von lediglich 0,1 Prozent hingegen kaum ins Gewicht, wie aus dem am Montag publizierten ImmoScout24-Kaufindex hervorgeht, der gemeinsam mit dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI erhoben wird.

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die ausgeschriebenen Preise für Einfamilienhäuser indes um 3,1 Prozent und jene für Eigentumswohnungen um 4,5 Prozent.

Regional sind derweil gleichzeitig spürbare Preisaufschläge als auch rückläufige Angebotspreise zu beobachten. Besonders kräftig zogen die Preisvorstellungen für Eigentumswohnungen in der Grossregion Zürich an, erklärte ImmoScout24. Dort stiegen sie im Juni gegenüber dem Vormonat um deutliche 2,3 Prozent.

Ebenfalls höhere Preiserwartungen für Eigentumswohnungen hegen Verkäufer und Verkäuferinnen in der Zentralschweiz (+1,7 Prozent) und in der Nordwestschweiz (+1,5 Prozent). Rückgänge zeigten sich hingegen in der Ostschweiz (-0,6 Prozent) und im Mittelland (-0,5 Prozent).

Im Markt für Einfamilienhäuser setzte sich mit einem Rückgang um 3,2 Prozent die Preiskorrektur in der Zentralschweiz fort. Auch im Mittelland (-1,3 Prozent) und in der Nordwestschweiz (-0,7 Prozent) wurden Einfamilienhäuser günstiger ausgeschrieben als im Vormonat.

Häuserbesitzer in der Ostschweiz erhöhten auf den anderen Seite ihre Preiserwartungen um 2,1 Prozent. In der Grossregion Zürich wurden 1,4 Prozent mehr verlangt als noch im Mai und in der Genferseeregion 0,7 Prozent mehr. (awp/mc/ps)

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