Aargauische Kantonalbank erzielt 2025 wegen tiefen Zinsen weniger Gewinn

AKB

Hauptsitz der AKB in Aarau. (Foto: AKB)

Aarau – Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat im Geschäftsjahr 2025 deutlich weniger verdient. Dies war insbesondere auf den Rückgang beim Zinsergebnis zurückzuführen, das unter dem schwierigen Umfeld litt.

Insgesamt sank der Geschäftserfolg um knapp 20 Prozent auf 238,7 Millionen Franken, wie die Bank am Dienstag mitteilte. Der Jahresgewinn lag mit 197,2 Millionen gar um 21,5 Prozent unter dem Vorjahr.

Der Brutto-Zinserfolg ging um gut 20 Prozent auf 346,1 Millionen Franken zurück. Der Rückgang sei nach den ertragsmässig sehr starken Jahren 2023 und 2024 allerdings erwartet worden, so die Bank. Damals hatte die Bank von hohen Zinsen profitiert, mittlerweile sind diese mit den diversen Leitzinssenkungen der SNB Richtung Null gesunken.

Der zweitgrösste Ertragspfeiler, das Kommissionsgeschäft, steigerte den Betriebserfolg derweil um rund 11 Prozent auf 99,8 Millionen Franken und der Handelserfolg kletterte um über 14 Prozent auf 30,8 Millionen.

Die AKB zeigt sich mit dem Geschäftsverlauf zufrieden. So habe man sowohl bei Privatpersonen als auch bei Unternehmen weitere Marktanteile gewonnen. Die Ausleihungen nahmen «trotz unverändert vorsichtiger Risikopolitik» um 5 Prozent zu und die Kundengelder um 6,9 Prozent.

Dass die qualitative Wachstumsstrategie umsetzt werde, zeige sich zudem am so genannten «Businessvolumen» – die Bank zählt dazu Kredite, Kundengelder und Depotwerte -, welches um 7,8 Prozent auf den neuen Höchstwert von 74,4 Milliarden gestiegen sei.

Der Kanton Aargau soll etwas weniger Mittel erhalten als letztes Jahr. So beantragt der Bankrat eine Ausschüttung von 100 Millionen zuzüglich einer Abgeltung der Staatsgarantie von 15,2 Millionen Franken. Die Gesamtausschüttung beläuft sich damit auf 115,2 Millionen nach 128,7 Millionen im Vorjahr. (awp/mc/ps)

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