Appenzeller Kantonalbank ist 2025 weiter gewachsen – Geschäftserfolg tiefer

Appenzeller Kantonalbank

Hauptsitz der Appezeller Kantonalbank in Appenzell. (Foto: APPKB)

Appenzell – Die Appenzeller Kantonalbank (APPKB) hat im Geschäftsjahr 2025 ihre Bilanz weiter ausgebaut. Die Kundengelder stiegen um 8,3 Prozent auf 3,7 Milliarden Franken, die Kundenausleihungen um 5,3 Prozent auf 3,9 Milliarden. Die Bilanzsumme nahm um 7,3 Prozent auf 4,68 Milliarden Franken zu.

Der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft stieg trotz tieferem Zinsniveau leicht auf 41,1 Millionen Franken, wie die APPKB am Freitag mitteilte. Der Kommissionsertrag aus dem Wertschriften- und Anlagegeschäft erhöhte sich um knapp 15 Prozent auf 5,5 Millionen. Die Depotwerte nahmen um gut 15 Prozent auf 1,37 Milliarden Franken zu. Insgesamt lag der Betriebsertrag 3,0 Prozent höher bei 50,9 Millionen Franken.

Höhere Kosten
Allerdings stiegen auch die Kosten. So kletterte der Geschäftsaufwand um rund 13 Prozent auf 27,9 Millionen, unter anderem wegen höherer Personalaufwendungen sowie Investitionen in IT und Digitalisierung, heisst es erklärend. In der Folge sank der Geschäftserfolg, der die operative Leistung einer Bank angibt, um rund 11 Prozent auf 21,4 Millionen Franken.

Unter dem Strich lag der Jahresgewinn mit 12,2 Millionen Franken nur marginal unter dem Vorjahreswert. Dies ist vor allem in geringeren Rückstellungen in die Reserven für allgemeine Bankrisiken zurückzuführen.

An den Kanton Appenzell Innerrhoden werden wie schon im Vorjahr 7,5 Millionen Franken ausgeschüttet. Die Eigenmittel stiegen um 3,6 Prozent auf 399 Millionen Franken, die harte Kernkapitalquote lag bei 19,8 Prozent nach 20,1 Prozent im Vorjahr.

Für die Zukunft zeigt sich die APPKB trotz anspruchsvollem Umfeld zuversichtlich. Das Institut rechnet dank solider Kapitalisierung und weiterem Wachstum in den Kerngeschäften mit einer stabilen Geschäftsentwicklung. (awp/mc/pg)

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