CFT hält Reingewinn im ersten Semester konstant

Patrick Combes, VRP Compagnie Financière Tradition AG.

Lausanne – Die Westschweizer Brokerfirma Compagnie Financière Tradition (CFT) hat den Gewinn im ersten Halbjahr auf dem Vorjahresniveau gehalten. Währungseffekte wirkten sich jedoch deutlich negativ aus.

Der Reingewinn auf Gruppenebene lag im ersten Semester bei 51,0 Millionen Franken und damit nur minimal unter dem Vorjahreswert von 50,1 Millionen, wie CFT am Freitag mitteilte. Zu konstanten Wechselkursen hätte jedoch ein Plus von 8,0 Prozent resultiert.

Das Betriebsergebnis erhöhte sich um 38,8 Prozent auf 43,9 Millionen Franken im Vorjahreszeitraum. Auch hier schlugen sich die Wechselkurse stark negativ nieder. Währungsbereinigt wäre das Plus mit 47,7 Prozent deutlich höher ausgefallen.

Deutlich höherer Umsatz
Die Umsatzzahlen hatte das Unternehmen schon Anfang August bekannt gegeben. Dieser kam auf bereinigter Basis (einschliesslich des proportionalen Einbezugs von Joint Ventures) und konstanten Wechselkursen bei 552,4 Millionen Franken zu liegen (+11,8%). Die operative Marge verbesserte sich auf 11,9 Prozent nach 9,1 Prozent im Vorjahreszeitraum.

Einschliesslich der Beteiligung am Ergebnis von assoziierten Unternehmen und Joint Ventures stieg der Betriebsgewinn zu konstanten Wechselkursen um 41,9 Prozent auf 74,0 Millionen Franken, was zu einem Anstieg der Marge um 2,7 Prozentpunkte auf 13,4 Prozent führte.

Zinspolitik der Notenbanken prägen das Geschäft
Die Aktivität im ersten Halbjahr habe sich auf dem Niveau des letzten Jahres bewegt. Prägend sei dabei insbesondere die Zinspolitik der Zentralbanken zur Bekämpfung der Inflation gewesen, schreibt die Bank weiter.

Auch künftig will CFT seine organische Wachstumsstrategie fortsetzen. Gleichzeig wolle das Unternehmen aber auch die Augen für weiter externe Wachstumsmöglichkeiten offen halten. Darüber hinaus stehe weiterhin die Qualität der Bilanz wie auch die Kostendisziplin im Fokus.

Die Lausanner Gesellschaft agiert als Intermediär und Marktplatz für Finanzinstitute und professionelle Händler an den Kapitalmärkten. Sie ist nach eigenen Angaben in mehr als 30 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit mehr als 2400 Personen. (awp/mc/pg)

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