Clientis-Banken steigern Gewinn im ersten Halbjahr

Matthias Liechti

Matthias Liechti, CEO Clientis AG. (Foto: zvg)

Bern – Die in der Clientis-Gruppe zusammengeschlossenen 14 selbstständigen Regionalbanken haben im ersten Halbjahr 2026 deutlich mehr verdient. Das Hypothekarvolumen stieg gleichzeitig weiter an.

Unter dem Strich legte der Reingewinn um 6,7 Prozent auf 33,5 Millionen Franken zu, teilte die Bankengruppe am Freitag mit. Diese verweist auf einen höheren Erfolg aus dem Zinsengeschäft sowie eine «erfreulichen» Entwicklung im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft.

Zum Geschäftsertrag von 106,9 Millionen Franken (+5,1%) steuerte der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft mit 79,5 Millionen (+3,7%) den Löwenanteil bei. Der Überschuss aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft kletterte um knapp 11 Prozent auf 14,9 Millionen, was den Ausbau der Vermögensverwaltung widerspiegle.

Höherer Geschäftsaufwand
Gleichzeitig stieg der Geschäftsaufwand unter anderem wegen eines höheren Personalbestands und Investitionen in die IT um 5,1 Prozent. Der höhere Ertrag habe die ebenfalls höheren Ausgaben also vollständig kompensiert. Die Cost/Income-Ratio blieb somit mit 57,6 Prozent quasi stabil.

Gleichzeitig konnten die 14 Bankinstitute mit 42 Filialen bei den Hypotheken und den Kundengeldern wachsen. Die Kundengelder nahmen um 2,1 Prozent auf 11,1 Milliarden Franken zu Ende 2025. Die Ausleihungen stiegen um 1,5 Prozent auf 12,7 Milliarden, vor allem dank dem Kerngeschäft Hypotheken. Dieses legte mit 12,4 Milliarden um 1,7 Prozent zu.

Für das zweite Semester gibt sich die Bankengruppe wenig konkret: Man blicke «zuversichtlich» auf das zweite Halbjahr. Die Gruppe habe eine stabile Basis geschaffen für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung. (awp/mc/pg)

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