Credit Suisse legt Klage in USA um Anleiheemission bei

Brady Dougan

Blooberg & Bernhard Bauhofer Credit Suisse

Brady Dougan, CEO Credit Suisse. (Copyright: Credit Suisse)

Zürich – Die Credit Suisse hat mit Anleihegläubigern von Tochtergesellschaften der National Century Financial Enterprises (NCFE) Vereinbarungen geschlossen, mit denen sämtliche Rechtsverfahren der Anleihegläubiger gegen die Credit Suisse beigelegt werden. Dieser Vergleich belastet das Jahresergebnis 2012 um CHF 134 Millionen (nach Steuern), wie die Grossbank am Donnerstag mitteilt.

NCFE war eine Finanzierungsgesellschaft im Bereich des Gesundheitswesens mit Sitz in Ohio/USA, die im Jahr 2002 Konkurs ging. Die Klagen gegen die Credit Suisse standen in Zusammenhang mit Anleihen (Notes), welche Tochtergesellschaften von NCFE zwischen 1998 und 2002 ausgegeben hatten. Mit der heute bekannt gegebenen Vereinbarung werden alle Klagen der Anleihengläubiger vollständig und endgültig beigelegt.

Ergebnis 2012 mit 134 Mio CHF belastet
Da die Vereinbarung vor der Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2012 der Credit Suisse Group (für den 22. März 2013 geplant) geschlossen wurde, wird die daraus resultierende Belastung von CHF 134 Mio. (nach Steuern) gemäss anwendbaren Rechnungslegungsgrundsätzen in der Jahresrechnung 2012 verbucht. Der ausgewiesene Reingewinn für das vierte Quartal 2012 beläuft sich demzufolge auf CHF 263 Mio. und der ausgewiesene Reingewinn für das Gesamtjahr 2012 auf CHF 1’349 Mio. Der bereinigte Reingewinn von CHF 816 Mio. für das vierte Quartal und CHF 3‘577 Mio. für das Gesamtjahr 2012 bleiben unverändert. Das aktualisierte Ergebnis des vierten Quartals und des Gesamtjahrs 2012 wird zusammen mit dem Geschäftsbericht am 22. März 2013 veröffentlicht werden. (Credit Suisse/mc/ps)

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