Generali steigert Gewinn stärker als gedacht

Philippe Donnet, CEO Generali. (Foto: Generali)

Triest – Der italienische Versicherer Generali hat im ersten Halbjahr dank guter Geschäfte mit Lebensversicherungen und Vermögensverwaltung deutlich zugelegt. Der operative Gewinn wuchs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zehn Prozent auf rund drei Milliarden Euro, wie der Rivale von Allianz und Axa am Dienstag in Triest mitteilte. Unter dem Strich verdoppelte sich der Gewinn sogar nahezu auf gut 1,5 Milliarden Euro. Damit schnitt das Unternehmen besser ab als von Analysten im Schnitt erwartet. Im ersten Halbjahr 2020 hatten hohe Abschreibungen auf Kapitalanlagen und die Beilegung eines langwierigen Streits um den Verkauf der schweizerischen Bank BSI den Gewinn um mehr als die Hälfte einbrechen lassen.

Nun aber steigerte Generali die Prämieneinnahmen im Jahresvergleich um 5,5 Prozent auf fast 38,1 Milliarden Euro. In der Lebensversicherung und in der Vermögensverwaltung legte auch der operative Gewinn zu. Im Schaden- und Unfallgeschäft ging das operative Ergebnis wegen höherer Belastungen durch Naturkatastrophen hingegen leicht zurück. Ein Jahr zuvor hatte Generali wie andere Versicherer hohe Schäden infolge der Corona-Krise schultern müssen. Allerdings war diese Belastung durch einen Rückgang anderer Schadensfälle während des landesweiten Lockdowns in Italien mehr als aufgefangen worden. (awp/mc/ps)

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