Zürich – GenTwo, das Schweizer B2B-Fintech-Unternehmen, das die Entwicklung von Finanzprodukten revolutioniert, hat ein neues Whitepaper mit dem Titel „Strukturierte Produkte für digitale Vermögenswerte: Die Lücke zwischen Krypto-Nachfrage und bankfähigem Angebot schliessen“ veröffentlicht.
Das von Florian Marty, Geschäftsführer von GenTwo Digital, verfasste Papier befasst sich mit einer strukturellen Lücke im Kern der institutionellen Kryptomärkte: einer starken, regulierten Nachfrage nach gebündelten Engagements in digitalen Vermögenswerten, der ein begrenztes, eingeschränktes Angebot gegenübersteht.
Die Nachfrage ist klar – die Produkte sind es nicht
Da rund drei Viertel der institutionellen Anleger planen, ihre Allokationen in digitale Vermögenswerte bis 2026 zu erhöhen, und zwei Drittel bereits über regulierte, börsennotierte Vehikel Zugang zu Kryptowährungen haben, ist das institutionelle Interesse an digitalen Vermögenswerten fest etabliert. Was jedoch weitgehend fehlt, ist die nächste Stufe der Komplexität: strukturierte Produkte, die ein definiertes Risiko, eine definierte Rendite, Kapitalschutz und Renditeoptimierung bieten – genau jene Instrumente, die einen globalen Markt von 1,4 Billionen US-Dollar ausmachen. Bei digitalen Vermögenswerten gibt es ein solches Angebot kaum.
Zwei Hindernisse, eine Lösung
Das Whitepaper identifiziert die spezifischen Einschränkungen, mit denen die beiden Gruppen konfrontiert sind, die am besten geeignet sind, diese Lücke zu schliessen. Banken verfügen zwar über die Kundenbeziehungen und die Vertriebsinfrastruktur, doch das Basler Aufsichtsrahmenwerk weist den meisten Krypto-Asset-Engagements ein Risikogewicht von 1.250 % zu, was eine bilanzwirksame Emission unerschwinglich kapitalintensiv macht. Vermögensverwalter verfügen zwar über die Strategien, es fehlt ihnen jedoch an einem schnellen, bankfähigen Format, um diese zu bündeln und zu vertreiben.
Anschliessend geht das Whitepaper detailliert darauf ein, wie beide Gruppen die Emission ausserhalb der Bilanz nutzen können, um das gesamte Spektrum strukturierter Produkte – von kapitalgeschützten Anleihen über Barrier-Reverse-Convertibles bis hin zu aktiv verwalteten Zertifikaten – auf digitale Basiswerte anzuwenden.
„Digitale Vermögenswerte sind mittlerweile eine institutionelle Anlageklasse, und institutionelle Anleger erwarten, dass sie mit denselben Instrumenten zum Risikomanagement und zur Renditeoptimierung ausgestattet sind, die sie auch bei jeder anderen Anlageklasse anwenden“, sagte Marty. „Strukturierte Produkte sind der Weg, dies zu erreichen – und die Emission ausserhalb der Bilanz ist es, was dies heute sowohl für Banken als auch für Vermögensverwalter möglich macht.“ (GenTwo/mc/hfu)
Das Whitepaper ist verfügbar unter: gentwo.com/reports/structured-products-digital-assets
