New York – Sprudelnde Einnahmen in fast allen Geschäftsfeldern haben der grössten US-Bank JPMorgan im zweiten Quartal überraschend einen Rekordgewinn beschert. Dank Sondereinnahmen aus der Beteiligung am Kreditkartenanbieter Visa sprang der Überschuss im Jahresvergleich sogar um 41 Prozent auf knapp 21,2 Milliarden US-Dollar nach oben, wie das Geldhaus am Dienstag in New York mitteilte.
Aber auch ohne diesen Visa-Sonderposten von 4,6 Milliarden Dollar übertraf JPMorgan die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Bankchef Jamie Dimon erwartet für 2026 jetzt noch höhere Zinserträge als zuletzt.
Der Zinsüberschuss soll im laufenden Jahr statt rund 103 Milliarden jetzt 105,5 Milliarden Dollar erreichen. Im zweiten Quartal lag er mit 25,6 Milliarden Dollar rund 10 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Die gesamten bereinigten Erträge wuchsen um 27 Prozent auf rund 58 Milliarden Dollar und übertrafen die Erwartungen von Analysten deutlich.
Bankchef Jamie Dimon erwartet für 2026 jetzt noch höhere Zinserträge als zuletzt. So soll der Zinsüberschuss statt rund 103 Milliarden jetzt 105,5 Milliarden Dollar erreichen. Im zweiten Quartal lag er mit 25,6 Milliarden Dollar rund 10 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Die gesamten bereinigten Erträge wuchsen um 27 Prozent auf rund 58 Milliarden Dollar.
Dimon kann sich vorstellen, die hauseigene Chase Digitalbank nach ihrem Start in Deutschland auch in Italien zu etablieren, wie er der italienischen Zeitung «Il Sole 24 Ore» sagte. Chase war hierzulande vor wenigen Wochen mit ihrem Online-Angebot und einem Tagesgeldkonto mit einem befristeten Zins von 4 Prozent an den Markt gegangen. (awp/mc/ps)
