Zürich – Die Privatbank Julius Bär hat einen neuen Finanzchef gefunden. Peter Burrill wird per 17. August 2026 das Amt des Chief Financial Officer (CFO) übernehmen und wird Mitglied der Geschäftsleitung. Er löst in dem Amt Evie Kostakis ab, die ihren Rücktritt im April mitgeteilt hatte.
Burrill wechselt von Standard Chartered zu Julius Bär, wo er zuletzt als Interim-Finanzchef tätig war, wie die Zürcher Bank am Freitag mitteilte. In seinen Funktionen bei der britischen Grossbank habe er den Finanzbereich umfassend transformiert. Vor seiner Tätigkeit bei Standard Chartered war er bei der Deutschen Bank sowie bei KPMG tätig gewesen.
Der künftige Finanzchef verfüge über «fundierte, breit gefächerte Finanzexpertise», wird Julius Bär-CEO Stefan Bollinger in der Mitteilung zitiert. «Er bringt umfangreiche internationale Erfahrung in unseren Kernmärkten und wertvolle Sachkenntnisse aus seiner Tätigkeit bei einer stark auf Wealth Management ausgerichteten Bank mit.»
Geordnete Übergabe
Die langjährige Finanzchefin Evie Kostakis wird die Gruppe nun «nach einer geordneten Übergabe» verlassen, heisst es weiter. Kostakis hatte ihren Rücktritt im Frühling damit begründet, dass sie eine internationale Führungsposition übernehmen werde.
Julius Bär-CEO Bollinger dankt Kostakis in der Mitteilung vom Freitag noch einmal für ihr «langjähriges Engagement» bei Julius Bär und ihre «wertvollen Beiträge». «Für ihren weiteren Weg wünschen wir ihr viel Erfolg und alles Gute». (awp/mc/pg)
