Genf – Die Genfer Privatbank Lombard Odier hat die verwalteten Vermögen im vergangenen Jahr gesteigert. Zudem konnte das Finanzinstitut den Gewinn verbessern.
Die verwalteten Vermögen lagen per Ende Dezember mit 223 Milliarden Franken um 3,7 Prozent über dem Wert des Vorjahres, wie einer Mitteilung der Genfer Bank vom Donnerstag zu entnehmen ist. Dabei konnte das Institut von soliden Nettoneugeldzuflüssen wie auch von einer guten Anlageperformance profitieren. Die gesamten Kundenvermögen stiegen um 6,5 Prozent auf 349 Milliarden Franken.
Der Geschäftsertrag verbesserte sich im vergangenen Jahr um 4 Prozent auf 1,39 Milliarden Franken, getrieben von einem kräftigen Plus bei den Kommissions- und Dienstleistungserträgen. Dies spiegle die starke Fokussierung des Geschäftsmodells wider, betont Lombard Odier. Die Betriebskosten blieben dagegen – bereinigt um Umzugskosten in den neuen Hauptsitz – stabil.
Unter dem Strich resultierte für das Finanzinstitut ein Gewinn von 200 Millionen Franken. Das entsprach einem Anstieg um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die Bilanz von Lombard Odier sei mit einer Bilanzsumme von 15 Milliarden Franken per Ende Jahr «äusserst solid» geblieben, betont das Institut. Die Kernkapitalquote (CET1) sei mit einem Niveau von 33 Prozent eine der höchsten in der gesamten Industrie und doppelt so hoch wie vom Regulator verlangt.
Das markanteste Ereignis des vergangenen Jahres für die Bank war allerdings der Umzug in den von Herzog & de Meuron konzipierten neuen Genfer Hauptsitz: Neu seien damit sämtliche 2000 Mitarbeitenden, die zuvor an verschiedenen Standorten gearbeitet hatten, unter einem Dach vereint. (awp/mc/ps)
