LUKB verbessert Gewinnzahlen im ersten Quartal leicht

Daniel Salzmann

LUKB-CEO Daniel Salzmann. (Foto: LUKB)

Luzern – Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat den Gewinn im ersten Quartal 2019 leicht verbessert. Klar zulegen konnte das Institut im wichtigen Zinsengeschäft, während es im Handelsgeschäft weniger verdiente. Im Hypothekarmarkt setzt die Bank ihr schnelles Wachstum fort.

Der Geschäftserfolg, der das operative Ergebnis widerspiegelt, erhöhte sich in den ersten drei Monaten 2019 um 0,8 Prozent auf 59,3 Millionen Franken, wie die LUKB am Freitag mitteilte. Der Konzerngewinn lag mit 50,7 Millionen um 0,6 Prozent über dem Wert des Vorjahres.

Höherer Zinserfolg
Im grössten Geschäftsbereich, dem Zinsengeschäft, konnte die LUKB den Nettoerfolg um 5,8 Prozent auf 86,7 Millionen Franken steigern. Dabei konnte sie nicht zuletzt von einem klar rückläufigen Zinsaufwand profitieren.

Für das gesamte Jahr will die Kantonalbank das Nettozinsergebnis auf 338 bis 345 Millionen Franken (2018: 337,3 Millionen) erhöhen. Die LUKB gewähre weiterhin Ausleihungen mit sehr guten Risikoprofil und kurzer Zinsbindung und nutze das mittlerweile sehr tiefe Zinsniveau für die Aufnahme von langfristigen Geldern, heisst es.

Ertrag diversifizieren
Zulegen konnte die Bank auch im Kommissions- und Dienstleistungsergebnis (+3,0% auf 24,1 Millionen Franken). Im Handelsgeschäft resultierte allerdings ein Rückgang des Erfolgs um rund einen Drittel auf noch 6,7 Millionen Franken, was die Bank auf die geringe Marktvolatilität zurückführt.

Die Kosten (+2,5 Prozent auf 59,2 Millionen) zogen wegen der Umsetzung der Strategie «2020@LUKB» weiter an. Dabei nahmen sowohl der Personalaufwand wie auch der Sachaufwand zu. Die Cost-Income-Ratio verbesserte sich per Ende des Quartals dennoch leicht auf 46,9 Prozent (2018: 47,3%).

Langsamerer Geldzufluss
Die Bilanzsumme legte per Ende März auf 39,6 Milliarden Franken zu und lag damit um 2,1 Prozent über dem Wert von Ende 2018. Weiterhin schnell unterwegs ist die Bank im Hypothekargeschäft. Die Hypothekarforderungen nahmen in den ersten drei Monaten des Jahres um weitere 1,9 Prozent auf 27,3 Milliarden zu. Im gesamten 2018 war die LUKB im Hypothekargeschäft mit einem Plus von 8,9 Prozent stark gewachsen.

Verlangsamt hat sich der Neugeldzufluss: In den ersten drei Monaten des Jahres akquirierte die Kantonalbank 147 Millionen Franken Nettoneugeld nach 379 Millionen im Vorjahresquartal. Die betreuten Kundenvermögen beliefen sich Ende März auf 29,9 Milliarden Franken (Ende 2018: 28,9 Milliarden).

Für das Gesamtjahr 2019 erwartet die Kantonalbank weiterhin einen Gewinn in der Grössenordnung des Jahres 2017, da im Gegensatz zu 2018 nun keine ausserordentlichen Erträge zu verzeichnen waren. Konkret sieht die LUKB den Jahresgewinn in der Bandbreite zwischen 195 und 203 Millionen Franken (2018: 200,4 Millionen). (awp/mc/ps)

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