Neuenburger KB verdient 2021 mehr

Pierre-Alain Leuenberger

Pierre-Alain Leuenberger, Generaldirektor der Neuenburger Kantonalbank. (Foto: BCN)

Neuenburg – Die Neuenburger Kantonalbank (BCN) hat im Geschäftsjahr 2021 mehr Ertrag erzielt und unter dem Strich mehr verdient als im Vorjahr. Geholfen hat unser anderem eine bessere Kreditrisikosituation.

Beim grössten Ertragspfeiler, dem Zinsgeschäft, nahm der Erfolg um 7,7 Prozent auf 106,1 Millionen Franken zu, wie die Bank am Mittwoch mitteilte. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft erreichte 28,1 Millionen (+6,8%) und der Überschuss aus dem Handelsgeschäft 8,8 Millionen (+22,7%).

Der operative Gewinn stieg in der Folge um fast 16 Prozent auf 72,0 Millionen Franken, getrieben auch von tieferen Wertberichtigungen für Ausfallrisiken. Die Zuteilung an die allgemeinen Bankreserven wurde in der Folge auf 29,7 Millionen erhöht. Unter dem Strich stieg der Jahresgewinn daher um lediglich 2,5 Prozent auf 42,6 Millionen Franken.

Das Ergebnis habe die Erwartungen der Bank bei weitem übertroffen, erklärte diese. Sie erhöht in der Folge denn auch die Zuwendungen an den Kanton um eine auf 30 Millionen Franken.

Hypogeschäft wächst weiter
Während die Bilanzsumme mit 11,6 Milliarden Franken (+0,4%) praktisch unverändert geblieben ist, wuchs das Institut im Kerngeschäft Hypothekarkredite mit plus 1,4 Prozent etwas stärker. Die Kundengelder nahmen gleichzeitig um 1,7 Prozent zu.

Für das Geschäftsjahr 2022 rechnet das Institut mit tieferen Zins- und Kommissionserträgen sowie einem stabilen Kostenniveau. Da keine ausserordentliche Posten anfielen, werde der operative Gewinn voraussichtlich auf rund 60 Millionen Franken zurückgehen. (awp/mc/pg)

BCN

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