Pensionskassen erzielen im April positive Anlageperformance

Pensionskasse

(Adobe Stock)

Zürich – Die Schweizer Pensionskassen haben im April an den Finanzmärkten weiter Geld verdient. Nach Berechnungen der UBS erzielten sie auf ihren Kapitalanlagen im vierten Monat des Jahres 2021 im Durchschnitt eine positive Performance von 0,67 Prozent nach Abzug der Gebühren.

Seit Jahresbeginn erwirtschafteten die Pensionskassen gar eine Rendite von 3,35 Prozent und seit Messbeginn im Jahr 2006 eine solche von 69,87 Prozent, heisst es in einem Communiqué vom Mittwoch.

Die Bandbreite der Performance aller Pensionskassen fiel im April mit 2,39 Prozent geringer als im letzten Monat (Bandbreite von 3,46%) aus, wobei es den Angaben zufolge wie im März keine negativen Ergebnisse gab.

Resultate zwischen 0,08 und 2,47 Prozent
Das beste Resultat mit 2,47 Prozent lieferte laut den Angaben eine grosse Pensionskasse mit über 1 Milliarde Franken an verwalteten Vermögen. Das schlechteste Ergebnis von 0,08 Prozent wurde von einer mittleren Pensionskasse mit 300 Millionen bis 1 Milliarde verwalteten Vermögen erzielt.

Im April hat sowohl der Schweizer als auch der globale Aktienmarkt mit einer «positiven Performance» von je 1,14 Prozent respektive 1,07 Prozent abgeschlossen, schreibt die UBS. Unter den alternativen Anlagen schnitten Hedge Funds am schlechtesten ab (-2,04%). Private Equity und Infrastruktur waren mit -0,06 Prozent leicht im Minus, die Immobilien mit 0,38 Prozent dagegen leicht im Plus.

Die Fremdwährungsanleihen schnitten in diesem Monat mit -1,21 Prozent schlechter ab als die Schweizer Anleihen mit -0,14 Prozent, was gemäss UBS bei ersteren durch einen stärkeren Franken und bei letzteren durch steigende Zinsen verursacht sein dürfte. (awp/mc/pg)

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