Zürich – Die Schweizer Pensionskassen haben im Juli im Durchschnitt eine negative Rendite erzielt. Die über 100 von der UBS analysierten Vorsorgeeinrichtungen erwirtschafteten nach Abzug von Gebühren im Durchschnitt eine Anlageperformance von -0,22 Prozent.
Dabei reichten die Renditen der einzelnen Kassen im Berichtsmonat von -2,13 bis +1,02 Prozent, wie die UBS am Mittwoch mitteilte. Die durchschnittliche Performance in den einzelnen Anlageklassen war durchzogen. In Franken gemessen erreichten Hedge Funds, Infrastrukturanlagen, Schweizer Aktien, Immobilien direkt, Private Equity und globale Aktien allesamt eine positive Rendite.
Rückwärts ging es dagegen mit Anleihen in Schweizer Franken und in Fremdwährungen. Die Anleihenmärkte gaben laut UBS auf breiter Front nach, da die höheren Ölpreise und die geopolitischen Risiken die Renditen in die Höhe trieben.
Seit Jahresbeginn bleibt Rendite positiv
Der Saldo der Renditen der Pensionskassen seit Jahresbeginn bleibt aber klar positiv. Die durchschnittliche Rendite liegt für die Siebenmonats-Periode bei +4,18 Prozent.
Die UBS geht mit Blick nach vorne davon aus, dass die Aktienmärkte weiter wachsen werden. Die Führungsrolle dürfte sich gemäss der Bank über die Mega-Cap-Technologieunternehmen hinaus ausweiten, unterstützt durch ein robustes Wirtschaftswachstum und strukturelle Themen wie künstliche Intelligenz, Energie und Ressourcen sowie Langlebigkeit. (awp/mc/pg)
