Zürich – Der Schweizer Fondsmarkt ist in den ersten neun Monaten des Jahres hauptsächlich dank der positiven Entwicklung der Finanzmärkte weiter gewachsen. Das Volumen stieg per Ende September auf rund 1,93 Billionen Franken – und damit auf einen neuen Höchststand.
In den ersten neun Monaten 2026 stieg das Fondsvolumen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum damit um 10,8 Prozent, wie es in einer Mitteilung der Asset Management Association Switzerland (AMAS) vom Montag heisst. Das Wachstum wurde hauptsächlich durch die positive Entwicklung der Finanzmärkte und Währungseffekte getragen.
Gleichzeitig flossen den Fonds aber auch Neugelder zu – vor allem in Obligationenfonds. Diese waren mit 32,7 Milliarden Franken netto insgesamt jedoch leicht tiefer als in der Vorjahresperiode, so die AMAS.
Konzentrierter Markt
Derweil liess die positive Börsenentwicklung vor allem das Vermögen der Aktienfonds deutlich ansteigen. Ihr Volumen erhöhte sich seit Jahresbeginn auf 1,01 Billionen. Damit entfalle mittlerweile mehr als die Hälfte des Schweizer Fondsmarktes auf Aktienfonds.
Die Konzentration im Schweizer Fondsmarkt bleibt indes hoch: Die zehn grössten Anbieter vereinen rund 75 Prozent des gesamten Fondsvolumens auf sich. Dabei sei die UBS mit einem leicht gestiegenen Marktanteil von knapp 37 Prozent weiterhin unangefochtener Spitzenreiter.
Die Statistik von Swiss Fund Data und Morningstar umfasst den Angaben zufolge alle Fonds schweizerischen Rechts sowie alle ausländischen Fonds, die in der Schweiz zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind, inklusive ihrer institutionellen Anteilsklassen. Ausländische Fonds, die ausschliesslich qualifizierten Investoren vorbehalten sind, erfasst die Statistik nicht. (awp/mc/pg)
