Smart Meter: CKW setzt auf intelligente Stromzähler

Felix Graf

CKW-CEO Felix Graf. (Foto: CKW)

CKW-CEO Felix Graf. (Foto: CKW)

Luzern – Die CKW treibt das Fernablesen von Stromzählern voran und bietet ihre Technologie neu als Dienstleistung anderen Energieversorgungsunternehmen in der Deutschschweiz an. Hierzu geht die Zentralschweizer Energieversorgerin eine Partnerschaft mit Kamstrup, einem weltweit führenden Anbieter für Energiemesslösungen im Bereich der Funktechnologie, ein.

Flühli im Entlebuch ist seit Ende 2015 die erste Luzerner Gemeinde mit vollumfänglicher Fernablesung der Stromdaten. Die Zähler, sogenannte Smart Meter, senden die Daten per Funktechnologie an Datenkonzentratoren. Diese leiten sie gebündelt und verschlüsselt weiter an die CKW Standorte Luzern und Emmen, wo sie für die Abrechnung weiterverarbeitet werden.

Grosses Potenzial in ländlichen und touristischen Gebieten
Insbesondere in ländlichen und voralpinen Gebieten habe sich die Datenübertragung via Funk gegenüber anderen Technologien sehr bewährt, teilt die CKW mit. Mit der Radio Mesh Technologie entfällt das manuelle Ablesen vor Ort. So bieten auch touristische Gebiete mit vielen Zweitwohnungen, bei welchen die Zähler oft nur schwer zugänglich sind, grosses Potenzial für diese flexible Technologie. Durch die effizientere Ablesung lassen sich Kosten sparen, was letztendlich den Endkunden zu Gute kommt.

CKW will künftig auch andere Elektrizitätswerke auf dem Weg zur automatisierten Stromablesung unterstützen. Hierzu ist die Zentralschweizer Energieversorgerin eine Partnerschaft mit Kamstrup – einem weltweit führenden Anbieter für intelligente Energiemesslösungen – eingegangen. Zum Einsatz kommt die Funklösung von Kamstrup, eine Weiterentwicklung der seit Jahrzehnten bewährten Technologie bei Wasser- und Gaszählern. Sie basiert auf redundanten Systemen. Die Stabilität des Funknetzwerkes ist von zentraler Bedeutung und wird durch eine gute Vermaschung erreicht. (CKW/mc/pg)

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