Gland – Die Onlinebank Swissquote hat im Geschäftsjahr 2025 sowohl den Ertrag wie auch den Gewinn erneut deutlich gesteigert. Dabei profitierte das Finanzinstitut auch von einem positiven Sondereffekt aus der Neubewertung der Yuh-Beteiligung nach der Vollübernahme der Smartphone-Bank.
Insgesamt dürfte Swissquote 2025 laut vorläufigen Finanzergebnissen einen Nettoertrag von 720 Millionen Franken ausweisen, nach 661 Millionen im Jahr davor, wie einer Swissquote-Mitteilung vom Freitag zu entnehmen ist. Der Vorsteuergewinn liege voraussichtlich bei «fast 420 Millionen Franken» gegenüber 346 Millionen im Vorjahr.
Die Finanzzahlen seien durch das Kundenwachstum, resiliente Erträge aber auch durch einmalige Positionen mit einem positiven Nettoeffekt von rund 50 Millionen gestützt, schreibt Swissquote in der Mitteilung. Dabei war der bedeutendste Sondereffekt die Neubewertung der ursprünglichen 50 Prozent-Beteiligung von Swissquote an Yuh nach dem Erwerb der verbleibenden 50 Prozent. Die Online-Bank hatte im Sommer 2025 die Beteiligung der Postfinance an der Finanzapp übernommen.
Derweil kann Swissquote für das abgelaufene Jahr einen weiteren Netto-Neugeldzufluss von 8,5 Milliarden Franken vermelden nach 8,3 Milliarden im Jahr davor. Die Kundenvermögen zogen entsprechend deutlich an und erreichten per Ende Dezember 2025 «beinahe 89 Milliarden Franken» gegenüber 76,3 Milliarden Franken per Ende 2024
Den vollständigen Bericht für das Geschäftsjahr 2025 will Swissquote am 19. März 2026 veröffentlichen. (awp/mc/pg)
