Sygnum: Ausbau der globalen Führungsstärke

Sygnum Verwaltungsratspräsidentin Gabriela Maria Payer (Bild: Sygnum)

Zürich – Die Digital-Asset-Bankengruppe Sygnum gab während ihrer Generalversammlung die folgenden Mitteilungen bekannt.

Sygnum stärkt seine globale Führungsebene weiter und baut seine Governance-Strukturen im Hinblick auf die nächste Wachstumsphase aus. Diese Initiativen stärken den Kundenfokus und die organisatorische Resilienz der Gruppe weiter, erhöhen die Agilität und fördern die nächste Generation von Führungskräften bei Sygnum. Grundlage dafür ist ein disziplinierter Human-in-the-Loop-Ansatz im Bereich künstliche Intelligenz, der bereits zu höherer operativer Effizienz und branchenführenden Innovationen geführt hat.

Verwaltungsrat der Sygnum Bank

Im Rahmen dieser Governance-Weiterentwicklung wird es Veränderungen in der Zusammensetzung des Verwaltungsrats geben. Kim Leng Chua, ein frühes unabhängiges Verwaltungsratsmitglied mit Sitz in Singapur und Vorsitzender des AML-Komitees, wird Sygnum weiterhin mit seiner Expertise unterstützen und mit dem Unternehmen eng verbunden bleiben. Fernando Luis Vázquez Cao, ein Veteran im Bereich Open-Source-Software, tritt infolge von Veränderungen in der Aktionärsvertretung zurück. Luka Müller, Mitgründer von Sygnum und ehemaliger Präsident des Verwaltungsrats, stellt sich aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Wiederwahl, bleibt dem Unternehmen jedoch weiterhin als Chairman Emeritus und Mitglied des Advisory Boards verbunden. Sygnum wünscht ihnen für ihre zukünftigen Vorhaben alles Gute und dankt ihnen herzlich für ihren Beitrag, ihr Engagement und ihre Führungsstärke.

Neu in den Verwaltungsrat tritt Martina Stettler ein, die umfassende globale Erfahrung in strategischen Rechts-, Regulierungs- und Compliance-Themen mitbringt. Sie war Managing Director bei UBS und Credit Suisse und fungierte im Rahmen deren Fusion und Integration als zentrale Leiterin der Rechts- und Risikosabteilung. Dabei beriet sie Verwaltungsräte und Geschäftsleitungen in Fragen zu Prozessrisiken, regulatorischem Austausch und Governance nach der Fusion.

„Ich freue mich sehr, zu einem so entscheidenden Zeitpunkt für die Branche zu Sygnum zu stossen und gemeinsam mit einem derart innovativen Team die Zukunft des Finanzwesens mitzugestalten“, sagt Martina Stettler, Verwaltungsrätin bei Sygnum. „Im Laufe meiner Karriere habe ich mich darauf konzentriert, komplexe rechtliche und regulatorische Fragestellungen in klare Entscheidungsgrundlagen zu übersetzen, die die organisatorische Resilienz stärken. Ich freue mich darauf, diese Erfahrung bei Sygnum einzubringen, während das Unternehmen seinen globalen Wachstumskurs fortsetzt.“

Diese Veränderungen setzen die 2025 begonnene Stärkung des Führungsteams des Verwaltungsrats fort. Pia Tischhauser, Mitglied des Aufsichtsrats von Swiss Re und ehemalige BCG-Managerin, trat gemeinsam mit Vinod Kumar, Vice-Chairman von Everstone sowie ehemaliger CEO von Vodafone Business und Tata Communications, dem Gremium bei. Gabriela Maria Payer wechselte zudem von der Rolle der Vizepräsidentin zur Präsidentin des Verwaltungsrats.

„Wir freuen uns sehr, Martina Stettler im Verwaltungsrat von Sygnum willkommen zu heissen. Martina bringt tiefgreifende Erfahrung, strategischen Weitblick und ein starkes Verständnis dafür mit, wie vertrauenswürdige Institutionen in komplexen und sich rasch entwickelnden Märkten aufgebaut werden“, sagt Verwaltungsratspräsidentin Gabriela Maria Payer. „Ebenso möchte ich Kim Leng Chua, Fernando Luis Vázquez Cao sowie unserem Mitgründer und ehemaligen Präsidenten Luka Müller herzlich danken. Ich freue mich darauf, die Zusammenarbeit mit ihm in seiner neuen Rolle als Chairman Emeritus fortzusetzen. Während wir unsere globale Skalierung weiter vorantreiben, bleiben wir fest einer wertebasierten Unternehmenskultur verpflichtet, die nachhaltig, resilient und darauf ausgerichtet ist, unsere Mitarbeitenden zu befähigen, langfristigen Mehrwert für unsere Kunden und Partner zu schaffen.“

Group Executive Board und globale Governance-Strukturen

Auf Ebene der Geschäftsleitung liegt der Fokus auf einer stärkeren Kundenorientierung, einer breiteren kommerziellen Verantwortung und der Verankerung organisatorischer Resilienz auf Gruppenebene. Ein neuer Chief Compliance Officer mit umfassender Erfahrung in der Schweizer und internationalen Bankenregulierung wird im September dem Group Executive Board beitreten. Dominic Lohberger, Chief Product Officer, wird das Group Executive Board per 1. Juni verlassen und im September aus dem Unternehmen ausscheiden, um eigene unternehmerische Chancen zu verfolgen.

Zur weiteren Stärkung des Kundenfokus und der Servicequalität schafft Sygnum eine neue Führungsrolle im Bereich Private Wealth, die direkt an den Group CEO berichtet. Damit soll den zunehmend unterschiedlichen Anforderungen von Private-Wealth- und institutionellen Kunden gezielter Rechnung getragen werden. Das Management prüft derzeit interne und externe Kandidaten für diese Position.

Neue regionale Führungskräfte

Am 1. August 2026 wird Reto Marx als CEO von Sygnum Singapur zum Unternehmen stossen, um die Führungsstärke und das Wachstum im asiatisch-pazifischen Raum weiter auszubauen. Er verfügt über mehr als 25 Jahre Führungserfahrung in Asien und Europa in den Bereichen Wealth Management, Risiko und Produktstrategie. Gleichzeitig übernimmt Sygnum-Mitgründer Gerald Goh die Rolle des Executive Chairman APAC mit Fokus auf gruppenweite Kapitalmarkt- und Fundraising-Strategien, strategische Stakeholder-Beziehungen sowie die Leitung zentraler Gruppeninitiativen, insbesondere im asiatisch-pazifischen Raum. Simon Schneider übernimmt mit sofortiger Wirkung die Rolle des CEO Europe bei Sygnum und leitet die lokalen Aktivitäten. Dieser strategische Schritt positioniert Sygnum optimal, um das Wachstum in der EU weiter voranzutreiben.

Rückblick auf 2025

Im Januar schloss Sygnum eine überzeichnete strategische Finanzierungsrunde ab und erreichte damit den Status eines Unicorns. Im Laufe des Jahres flossen dem Unternehmen zudem mehr als eine Milliarde US-Dollar an Neugeldern zu. Die Bank-to-Bank-Erträge stiegen um 70 Prozent – unter anderem durch bestehende Partnerschaften wie mit PostFinance sowie durch den Ausbau des Angebots mit der Zuger Kantonalbank.

Die Vermögenswerte auf der Off-Exchange-Custody-Plattform Sygnum Protect verneunfachten sich. Mit Derbit und ByBit schlossen sich weitere Börsen neben Binance und anderen Plattformen an. Sygnum prägte zudem weiterhin die Entwicklung der Branche – unter anderem mit dem Starboard Sygnum BTC Alpha Fund, den Bitcoin-nativen Multi-Signatur-Wallets MultiSYG sowie dem erfolgreichen Proof-of-Concept für tokenisierte Einlagen gemeinsam mit UBS und PostFinance.

Ausblick auf 2026

Die erste Hälfte des Jahres 2026 brachte bereits mehrere wichtige Meilensteine. Der Starboard Sygnum BTC Alpha Fund überschritt die Marke von 750 BTC Assets under Management, die Bank lancierte diskretionäre Mandate und Sygnum arbeitete gemeinsam mit UBS, PostFinance, Raiffeisen, Zürcher Kantonalbank, BCV und Swiss Stablecoin an einer gemeinsamen Sandbox für einen CHF-Stablecoin.
Darüber hinaus unterstützte Sygnum den tokenisierten Geldmarktfonds von Fidelity International, lancierte vollständig offline-fähige Cold-Custody-Lösungen auf Basis von Sygnum Cryo – der hauseigenen Technologie für Deep-Cold-Key-Management – und führte die ersten Live-Transaktionen digitaler Vermögenswerte durch KI-Agenten bei einer regulierten Schweizer Bank durch.

Die Multi-Markt- und Multi-Plattform-Strategie von Sygnum wird durch das aktuelle Marktumfeld zusätzlich gestärkt. Angesichts erheblicher Unsicherheiten sind die stabilen Standorte in der Schweiz und Singapur gut positioniert, um von Kapitalzuflüssen in vertrauenswürdige Institutionen zu profitieren. Gleichzeitig unterstützen eine reifere Regulierung, zunehmende institutionelle Adoption und die erneuerte Makro-Hedge-Erzählung rund um Bitcoin weiterhin starke Fundamentaldaten. (Sygnum/mc/hfu)


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