UBS plant Rückkauf von Anleihen über rund 16 Mrd CHF

Sergio Ermotti

UBS-CEO Sergio Ermotti. (Foto: UBS)

UBS-CEO Sergio Ermotti. (Foto: UBS)

Zürich / Basel – UBS unterbreitet Angebote zum Barrückkauf von 17 Emissionen ihrer nachrangigen und nicht nachrangigen Anleihen sowie gedeckter Schuldverschreibungen mit einem Gesamtkapitalwert von ca. CHF 16 Mrd., wie die Grossbank am Freitag mitteilt. Die Angebote unterliegen demnach den üblichen Konditionen und Restriktionen und verstehen sich vorbehaltlich einer Erhöhung bzw. Senkung gemäss den Angebotsunterlagen.

Die Angebotsfrist endet am 15. Dezember 2015, vorbehaltlich einer möglichen Verlängerung, Neueröffnung oder vorzeitigen Beendigung der Frist gemäss den Angebotsunterlagen. Die genauen Wertschriftenserien, welche durch jedes Angebot abgedeckt werden, werden in der formalen Mitteilung jedes Angebots spezifiziert und heute publiziert.

Aufwand im Q4 verbucht
Diese Transaktion stehe im Einklang mit dem proaktiven Ansatz, den Zinsaufwand zu optimieren und gleichzeitig die starke Liquiditäts-, Finanzierungs- und Kapitalposition aufrechtzuerhalten, heisst es dazu in der Mitteilung weiter. UBS erwartet, im vierten Quartal 2015 einen Aufwand in Zusammenhang mit dieser Transaktion auszuweisen. Dieser soll im Abschnitt Group Asset and Liability Management unter sonstige negative Erträge verbucht und bei der Ermittlung des bereinigten Ergebnisses vor Steuern als «Bereinigte Posten» (adjusting item) aufgefasst werden.

Der Rückkauf der Anleihen wird voraussichtlich einen unwesentlichen Einfluss auf unsere harte Kernkapitalquote haben. Die vom Angebot betroffenen nachrangigen Anleihen zählen gegenwärtig als Tier-2-Kapital mit einem Eigenmittelwert gemäss den stufenweise umzusetzenden Basel-III-Regeln. Auf Basis einer vollständigen Umsetzung werden sie ab 2019 jedoch nicht mehr als Tier 2 Kapital anrechenbar sein. (UBS/mc/ps)

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