Valartis ist 2019 in die Gewinnzone zurückgekehrt

Gustav Stenbolt

Valartis-CEO Gustav Stenbolt. (Foto: zvg)

Freiburg – Die Valartis-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2019 zwar einen rückläufigen Geschäftsertrag erzielt. Unter dem Strich resultierte wie bereits angekündigt dennoch ein Gewinn, nachdem die Gesellschaft im Vorjahr noch rote Zahlen geschrieben hatte.

Konkret nahm der Geschäftsertrag in der Berichtsperiode auf 8,2 Millionen Franken von 10,9 Millionen ab, wie Valartis am Dienstag mitteilte. Der Rückgang geht vor allem auf das Konto der assoziierten Gesellschaften, deren Erfolg sich auf -0,3 Millionen Franken nach +3,0 Millionen belief.

Dieser Rückgang war den Angaben zufolge im Wesentlichen auf die Valartis-Beteiligung von 25 Prozent an der Norinvest Holding, der Muttergesellschaft der Banque Cramer zurückzuführen. Banque Cramer hatte im Jahr 2018 ihre Tochtergesellschaft Private Investment Bank mit einem substantiellen Gewinn verkauft. Die Wertsteigerung durch diesen Verkauf war der Haupteffekt dieser Position im Vorjahr gewesen.

Höherer Erfolg aus Management Services
Der Erfolg aus Management Services stieg dagegen auf 4,1 Millionen von 2,7 Millionen. Auf Vorjahresniveau schloss der Erfolg aus der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilie mit 4,0 Millionen (VJ 4,1 Mio).

Der Geschäftsaufwand sank um 7 Prozent auf 10,5 Millionen aufgrund der Verkleinerung der Organisation und weiterer Kostensenkungsmassnahmen sowie der Reduzierung der Beratungskosten gegenüber Vorjahr.

Gewinn im Rahmen der Erwartungen
Unter dem Strich resultierte ein Gewinn von 2,4 Millionen nach einem Verlust von 6,9 Millionen Franken, was der am 17. März veröffentlichten Bandbreite eines Gewinns von 2 bis 3 Millionen entspricht.

Die konsolidierten Eigenmittel per Ende 2019 blieben trotz des Aktienrückkaufprogramms 2019 über 5,4 Millionen gegenüber dem Vorjahr unverändert bei 124 Millionen Franken.

Die Gruppengesellschaft ENR Russia Invest (ENR) erwarb 2019 eine 50-prozentige Beteiligung an einer Gewächshausanlage für Blumen nahe Kaluga in Russland. Ziel sei es, einer der führenden Züchter und Verkäufer von Qualitätsrosen und Saisonblumen in Russland zu werden, schrieb die Gesellschaft weiter.

Einen Ausblick zum laufenden Jahr machte die Gesellschaft nicht. (awp/mc/ps)

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