Zürich – Die Zurich Insurance Group ist mit Wachstum in das Jahr 2026 gestartet. Insbesondere in der Schaden- und Unfallversicherung steigerte der Konzern die Prämieneinnahmen deutlich. Dabei trugen die etwa in der Spezialversicherung oder mit Firmenkunden lancierten Wachstumsinitiativen Früchte.
«Alle unsere Geschäftsbereiche verzeichneten einen starken Start ins Jahr, wobei sich das Wachstum in ausgewählten Geschäftsbereichen und Kundensegmenten wie Specialty, Middle Market und Vorsorgeschutz beschleunigte», wird Finanzchefin Claudia Cordioli in der am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung zum Quartalsergebnis zitiert. Auch das Timing gewisser Grossverträge habe die Entwicklung begünstigt.
Das Nichtlebengeschäft mit Firmenkunden wuchs auf vergleichbarer Basis um 9 Prozent, wobei Nordamerika sowie Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) mit 10 Prozent beziehungsweise 8 Wachstum hervorstachen. Im Privatkundengeschäft legten die Prämien bereinigt um 7 Prozent zu, während die Margen dank diszipliniertem Underwriting ausgeweitet worden seien.
In der Einheit Global Specialty wiederum stiegen die Einnahmen um 7 Prozent, auch dank dem Zuwachs in der margenstarken US-Bauversicherung (+21%), wie es hiess. Treiber waren da der Bau von Datenzentren oder Infrastrukturprojekte. Zulegen will die Zurich auch im Geschäft mit mittelgrossen Firmenkunden (Middle Market). Dort gelang ein Prämienwachstum um 7 Prozent.
Schaden- und Unfallgeschäft legt zu
Im Schaden- und Unfallgeschäft insgesamt kletterten die Bruttoprämien von Januar bis März um 17 Prozent auf 15,6 Milliarden US-Dollar, wie die Zurich bekanntgab. Auf vergleichbarer Basis, also um Währungs- und Akquisitionseffekte bereinigt, wuchs das Prämienvolumen noch um 8 Prozent. Wesentlich zu dieser Differenz trug die Abschwächung des US-Dollars bei.
In der Lebensversicherung rückten derweil die Bruttoprämien in Dollar gerechnet um 5 Prozent auf 9,85 Milliarden vor, auf vergleichbarer Basis sank das Volumen im Vergleich zum sehr gut gelaufenen Vorjahresquartal aber um 5 Prozent. Nach wie vor gut laufe das Geschäft mit Vorsorgeprodukten, das bereinigt um weitere 9 Prozent zulegte, hiess es. (awp/mc/pg)
