Cyberangriff auf SharePoint-Server des Kantons Graubünden

(Symbolbild)

Chur – Das Amt für Informatik hat einen Cyberangriff auf einen SharePoint-Server des Kantons festgestellt. Erste Erkenntnisse weisen darauf hin, dass dabei keine Daten abgeflossen und keine Konten kompromittiert worden sind. Die Analysearbeiten laufen.

Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) hat am 04. August zu einem Cyberangriff auf SharePoint-Server des Bundes informiert. Die Sicherheitsspezialisten des kantonalen Amts für Informatik (AFI) haben nun einen ähnlichen Vorfall auf der kantonalen SharePoint-Umgebung festgestellt, welche für den Internetauftritt der kantonalen Verwaltung verantwortlich ist.

Eine erste Analyse hat ergeben, dass es keine Anzeichen darauf gibt, dass Konten kompromittiert oder Daten abgeflossen sind. Vertrauliche Informationen oder besonders schützenswerte Personendaten sind ohnehin nicht betroffen, da diese nicht auf SharePoint-Servern gespeichert werden. Die detaillierten Analysearbeiten laufen weiter.

Sicherheitslücke schliessen
Um den Vorfall zu beheben und Sicherheitslücken zu schliessen führte das AFI ein ausserordentliches Update auf der kantonalen Webseite durch. Das ePortal und sämtliche Fachapplikationen des Kantons Graubünden waren vom Cyberangriff nicht betroffen und blieben auch während des Updates online. (gr.ch/mc/hfu)


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