Chur – Die Bündner Regierung verlängert den Leistungsauftrag mit dem Verein Graubünden Ferien und spricht Kantonsbeiträge zur Weiterführung der Markenkampagne mit den bekannten Steinböcken «Gian und Giachen».
Die Regierung gewährt dem Verein Graubünden Ferien (GRF) gestützt auf den im Entwurf vorliegenden Leistungsauftrag 2027 bis 2030 einen jährlichen Kantonsbeitrag von 6,5 Millionen Franken für die Aktivitäten von Graubünden Ferien. Für die Umsetzung der «Internationalisierung der Märkte» sichert die Regierung dem Verein GRF zusätzlich einen Kantonsbeitrag von jährlich einer Million Franken zu.
Der Tourismus zählt hinsichtlich Arbeitsplätze und Wertschöpfung weiterhin zu den bedeutendsten Säulen der Bündner Volkswirtschaft. Der Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit des Bündner Tourismus im internationalen Vergleich sowie der Stärkung der Innovationskraft der Tourismuswirtschaft kommt auch in Zukunft grösste Bedeutung zu. Graubünden Ferien als Nachfrageförderungsorganisation für den Bündner Tourismus spiele dabei bei destinationsübergreifenden, vermarktungsnahen und gästeorientierten Aktivitäten eine zentrale Rolle, schreibt die Regierung in einer Mitteilung. Entsprechend ist es aus Sicht der Regierung von grosser Bedeutung, dass Graubünden Ferien auch in Zukunft eine leistungsfähige Tourismusorganisation mit starkem Fokus auf Partnerschaften (destinationsübergreifende Zusammenarbeit), Kompetenzen (Produktorientierung) sowie Innovation (Gästeorientierung) ist und im Bündner Tourismus eine relevante Rolle innehat.
Gian und Giachen weiterhin im Einsatz für Graubünden
Die Regierung sichert der Geschäftsstelle Marke graubünden und dem Verein Graubünden Ferien (GRF) gestützt auf das Gesetz über die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung in Graubünden für die Umsetzung der Markenkampagne «Enavant 2027–2030» einen Kantonsbeitrag von jährlich einer Million Franken zu. Dieser Beitrag wird wie folgt aufgeteilt: Die Geschäftsstelle Marke graubünden verantwortet die Umsetzung der Massnahmen im Bereich «Nicht-Tourismus» mit jährlich 600’000 Franken, der Verein GRF ist für die Umsetzung der Massnahmen im Bereich «Tourismus» mit jährlich 400’000 Franken zuständig.
Seit 2007 wird die Marke graubünden unter dem Kampagnenname «Enavant» mit den zwei Steinböcken Gian und Giachen in den Markt hinausgetragen. Sehr erfolgreich, wie verschiedene Markenstudien sowie jährliche Wirkungsmessungen bestätigen. In den ersten Jahren lag der Fokus schwerpunktmässig in der Tourismuskommunikation. Mit der Ausrichtung der Marke auf die Markenidee «NaturMetropole graubünden» soll die Wahrnehmung in den nächsten Jahren gezielt erweitert und nachhaltig verändert werden – von der Tourismusmarke hin zur Standortmarke. (mc/pg)
