Abschreibungen trüben glänzendes Reisejahr bei Tui Travel

Peter Long

Tui Travel-Konzernchef Peter Long.

Crawley – Probleme in Frankreich und bei den Aktivurlauben haben bei Europas grösstem Reiseveranstalter Tui Travel ein glänzendes Geschäftsjahr getrübt. Wegen Sonderabschreibungen in den Sparten und einer höheren Steuerlast sackte der Überschuss im abgelaufenen Geschäftsjahr bis Ende September um 57 Prozent auf 60 Millionen britische Pfund (72 Mio Euro) zusammen, wie die wichtigste Tochter des deutschen Reisekonzerns Tui mitteilte.

Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn sprang hingegen dank gut gefragter Exklusivreisen um ein Fünftel auf 589 Millionen Pfund nach oben und übertraf damit klar die Erwartungen der Analysten. Der Umsatz stieg um vier Prozent auf rund 15 Milliarden Pfund. Die Aktionäre sollen mit einer um 15 Prozent erhöhten Dividende von 13,5 Pence vom operativen Erfolg profitieren.

In Tui Travel ist das Veranstaltergeschäft von Tui gebündelt. Die britische Tochter gehört zu 54 Prozent zu dem Reisekonzern aus Hannover. Tui selbst will die Jahresbilanz am 18. Dezember vorstellen. (awp/mc/pg)

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